Angst oder Liebe – was wählst du?

– Warnung: Man könnte sich von der Angst abbringen lassen die Liebe zu leben!

Die Motivation unserer Handlungen und Worte ist wichtig, denn sie bestimmt, was wir aussenden und was auf uns zurück kommt. Und gräbt man immer tiefer, kommt man zu den zwei grundsätzlichen Polen: Angst oder Liebe ( respektive Kopf oder Herz ;-)).

Man mag die Gefühle, die aus der Angst resultieren auch Stress oder Befürchtungen nennen, so lange sie noch nicht so intensiv sind. Manchmal ergreift uns auch eine lähmende Panik, doch zumeist benutzen wir Worte wie „müssen“ oder „sollte“, um unsere zwanghaften Vorsichtsmaßnahmen zu rechtfertigen.

Ehrlichkeit zu sich selbst

Es ist unmöglich alles, was man denkt so zu hinterfragen. Und das ist auch nicht der Ausweg. Viel leichter ist es ins Spüren zu kommen und den Verstand weniger Aufmerksamkeit zu schenken. Befindet man sich allerdings gerade in einem Zustand der Aufruhr, wenn die Gedanken gerade wild kreisen, dann ist zuerst Beruhigung um jeden Preis nötig.

Erst dann kann man sich selbst und seine Gefühle wieder wahrnehmen und im Hier-und-Jetzt ankommen. Erst dann ist eine bewusste Entscheidung für das gute Gefühl wieder möglich und das ist gleichzeitig eine Entscheidung für sich selbst. Denn ich will mich gut fühlen, nur dann kann ich auch für andere ein positiver Einfluss und von Nutzen sein.

Noch nicht ganz ruhig und klar?

Viele unserer Gedanken erzählen uns, was wir zum Glücklichsein brauchen – und sie alle sind unwahr. Es ist vielmehr die Abwesenheit der negativen Gedanken, die uns gut fühlen lässt. Wie ein strahlend blauer Himmel, der die Sonne strahlen lässt, so können wir mit einem klaren Geist uns selber leuchten lassen.

Deshalb ist es doch manchmal ratsam auf schöne Erlebnisse aus der Vergangenheit zurück zu greifen um diesen hyperaktiven Verstand mit etwas Schönem zu beschäftigen, wenn er so gar nicht ruhig sein will. Diese Dankbarkeit für Erlebtes hilft uns weiter. Zum einen die Gedanken noch mehr zur Ruhe kommen zu lassen, zum anderen um tatsächlich durch gute Gefühle weitere glückliche Momente zu erschaffen.

Was du liebst, das lässt du los

Diese Dankbarkeit für schöne Augenblicke, dieses Gefühl der Liebe und der Zufriedenheit ist oft nicht genug. Wir wollen mehr davon, doch genau in diesem Bewusstsein liegt auch schon wieder ein Falle. Denn es ist ganz natürlich mehr davon zu wollen und gleichzeitig müssen wir darauf vertrauen, dass es auch so kommen wird – ohne es erzwingen zu wollen.

Das ist das wahre Loslassen, nämlich die Zuversicht und die Gelassenheit, dass sich die Großartigen Dinge unseres Lebens auch wiederholen werden und bei weitem nicht begrenzt sind. Deshalb ist der Blick in die Zukunft genauso tückisch wie sinnvoll. Denn einerseits tut es gut sich tolle Dinge vorzunehmen, andererseits kann genau bei diesen Gedanken der Angstteufel wieder zuschlagen. Also geht man mit der Wiederholung von tollen und wunderschönen Momenten im Geiste eigentlich auf Nummer sicher.

Jetzt ist der Augenblick der Macht

Im Jetzt anzukommen ist meist ein guter Weg, sofern man sich bewusst wird, dass man ständig unterwegs ist und selbst das Steuer in der Hand hat.

Zumindest was das Lenken unserer Aufmerksamkeit und unserer Gedanken angeht. Doch auch da sind oft Tricks gefragt, weil wir mental doch nicht so fit sind oder zumindest laufend im Training.

Allerdings ist die bewusste Wahrnehmung von der Unendlichkeit der Möglichkeiten und der Anerkennung der eigenen Kreation die Belohnung. Denn nur in der Leere des Augenblicks angekommen, werden wir uns unserer unendlichen Schöpferkraft bewusst. Sie ist die Macht und die Lebensfreude der weltlichen Existenz, der spirituelle Ursprung der Schöpfung. Manche nennen sie auch Liebe, denn man fühlt sich eins mit Allem.

Meditation oder Mentaltraining

Deshalb ist auch klar, warum die Kontrolle über den Verstand so zentral ist, denn er ist wie ein Auto, das wir benutzen um voran zu kommen. Nicht das Auto soll bestimmen wohin wir fahren oder uns behindern, sondern das Bewusstsein soll lenken.

Dieses Fahrtraining ist durch viele Techniken und Übungen erlernbar, doch auch ein gesunder Lebensstil und ein positive Umgebung sind extrem förderlich. Es ist die Disziplin, die uns aus Asien durch buddhistische Mönche und andere spirituelle Lehrer bekannt ist. Und sie ist viel mehr als nur Gedankendisziplin, nämlich eine grundsätzliche Fähigkeit sich selbst ein gutes Leben zu gestalten.

Trick 17

Eine Frage, die wir uns in schwierigen Situationen immer stellen können ist: Handle ich gerade aus Angst oder aus Liebe?

Gerade wenn wir im Stress sind, oder tatsächlich Panik haben, denken wir häufig wir würden die Angst nur los, wenn wir die Situation verändern oder uns besonders anstrengen. Tatsächlich aber lässt sich auch gegen die Angst nicht ankämpfen, ohne sie noch größer und zu einem harten Gegner zu machen.

Einfacher ist es sich selbst zu fragen, wie man jetzt aus Liebe handeln würde. Dazu genügt es meist an jemanden zu denken, den man sehr gerne hat und sich an diesem guten Gefühl zu orientieren. Was würden wir für oder mit dieser Person machen, oder was würde sie uns raten?


Alles Liebe, Susanna

Post Author: Susanna

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