Was man ändern oder heilen kann

Oft, wenn ich Leuten erklären soll, was ich denn so mache, taucht natürlich auch die Frage auf: “Und wozu ist das gut? Welche Krankheiten kannst du da behandeln?”

Und ich tue mir natürlich schwer damit, das einfach so zu beantworten, denn im Prinzip ist alles veränderbar, bis auf ein paar kleine Ausnahmen wie Alter oder Augenfarbe. Deshalb stehen sie ja auch als Erkennungsmerkmale im Reisepass.

Ganzheitsmedizin

Meistens denken Leute an körperliche Beschwerden, wenn sie von Krankheiten oder Blockaden hören, dabei zählen gerade die psychischen Disharmonien zu den Ursachen.

Noch ursächlicher sind allerdings mentale Glaubensmuster, die zu ständigen Begleitern in der Form von immer wieder kehrenden Gedanken geworden sind. Da alles miteinander in Wechselwirkung steht, sprechen wir von dem Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele ( Emotionen).

Instant Katharsis

Gerade wenn wir mental etwas ändern wollen, wünschen wir uns oft schnelle Lösungen, da wir nicht richtig gelernt haben unseren Geist zu beherrschen. Also unter Hypnose einfach den Verstand korrigieren oder sonst irgendein Trick um unsere notorischen Gedanken auszutauschen.

Mit Gefühlen und unangenehmen Emotionen verhält es sich ein wenig anders, denn da geben wir meist dem Umfeld oder anderen Menschen die Schuld. Was zwar überhaupt nicht hilfreich ist, aber doch der Regelfall und somit legitim.

Die Lösung dafür ist theoretisch einfach: wenn wir nämlich die Sichtweise einnehmen, dass Gefühle nur ein Indikator für destruktive Glaubensmuster sind und diese stattdessen bearbeiten.

Aus dieser Perspektive ist eine körperliche Beschwerde auch ein Ausdruck von kognitiver Dissonanz, also widersprüchlichen Gedanken im Verstand.

Gedanken sind frei

Gerade diese störenden Gedanken einzufangen und sie zu ersetzten ist das grundlegende Prinzip, das auf vielerlei Weisen erreicht werden kann. Meist denkt man nur an den direkten Weg, also den Frontalangriff, der leider in vielen Fällen nicht wirkt. Sie sind nur schwer einzufangen und zu stark sind unsere Verteidigungsmechanismen. Häufig befinden wir uns in Gesellschaft von Menschen, die uns quasi mit ihren schlechten Denkgewohnheiten mitschleifen und verunsichern – unbewusst natürlich.

Unbewusst heißt auch nichts anderes, als undurchdacht oder nicht zu Ende gedacht.

Gerade Negativität als Realismus getarnt, ist leider sehr stark verbreitet. Deshalb werden Ziele häufig sehr bescheiden gesteckt, damit die Enttäuschung und das Versagen dann nicht all zu groß sind, wenn sie nicht erreicht werden.

Umkehrung

Aber vielleicht ist diese Tiefstapelei als tugendhafte Bescheidenheit getarnt, das eigentliche Problem des Versagens. Wenn ich mir vornehme eine Prüfung mit Müh und Not zu schaffen, dann wird sie natürlich zur Zitterpartie. Entschließe ich mich allerdings dazu, sie mit fliegenden Fahnen zu bestehen, dann gehe ich doch ganz anders an die Vorbereitung heran.

Auch bei diesem Beispiel kann man sehr gut erkennen, welchen Einfluss und welche Hilfestellung Gefühle haben können.

Warum das meist nicht einfach um zu setzten ist, sind lediglich Zweifel, also wiederum negative Gedanken, die wir auch einander angewöhnen. Eine sehr schlechte Angewohnheit leider.

Ansteckungsgefahr

Diese pessimistischen Gedanken, sind leider unsere Achillesferse. Sie sind tief verankert in unserer westlichen Kultur, genauso wie die Strategie sich nicht allzu viel zu erhoffen und nachher nicht enttäuscht zu werden.

Ich habe gerade ganz neue Pläne und Ziele in meinem Leben gesteckt und bin wirklich mit ganzem Herzen dabei. Trotzdem bin ich vorsichtig, mit wem ich darüber rede, denn es gibt etliche Leute, die nicht so optimistisch sind, wie ich und mich mit ihren Zweifeln tatsächlich irritieren können.

Klarheit behalten

Diese Klarheit über meinen weiteren Weg und die Freude auf neue Erfahrungen spüre ich auch eher, als dass sie völlig klare Bilder in meinem Kopf wären. Das sind nämlich die Gefühle, die uns erfüllen und zufrieden machen, selbst wenn die Ziele noch gar nicht erreicht sind. Es sind auch die Gefühle, die uns dabei unterstützen unsere Träume zu verwirklichen.

Noch selten ist ein unglücklicher Mensch durch Mitleid glücklich geworden, denn das universelle Gesetzt lautet: Gleiches zieht Gleiches an.

Gibt man also auf seine innere Klarheit in Worte oder Bilder packen zu wollen, dann bekommt man automatisch mehr davon. Findet man doch noch passende Bilder dazu, dann verstärkt man die Wirkung automatisch und es beginnt eine emotionale Aufwärtsspirale.

Verwobenheit

Negatives Umfeld, alte Gewohnheiten und negative Interpretationen sind also die mentalen Herausforderungen, aber es gibt genau so emotionale Gewohnheiten, die uns in Krankheit oder Unwohlsein verharren lassen.

Die Vertrautheit und alte Vorbilder suggerieren uns nämlich, dass es richtig ist, dass sich das Leben ein wenig bescheide anfühlen muss, damit es richtig ist. So wurde es uns vorgelebt, oder besser gesagt vor-gejammert und so soll es sein.

Es wäre ja unfair, wenn ich als Einzige glücklich sein dürfte – nicht wahr?

Zurück zum Anfang

Es tut immer wieder gut sich Kinder anzusehen um an das Positive der eigenen Kindheit erinnert zu werden. An Unbeschwertheit, Neugier, Energie und Herzlichkeit, Vertrauen und Lebenslust.

Und genau diese Emotionen und die damit verbundenen Gedanken von Freiheit, Stärke, Unbesiegbarkeit, und unendlichen Möglichkeiten bringen auch Heilung auf geistiger und seelischer Ebene. Und natürlich ist es auch sehr sinnvoll und hilfreich dem Körper etwas Gutes zu tun.


Alles Liebe, Susanna

Post Author: Susanna

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