Der neue Mensch

Wenn wir uns selbst ansehen, dann sollten wir nicht zurück blicken, sondern vielmehr beobachten, in welcher Entwicklung wir uns jetzt momentan befinden. Denn wir verändern uns gerade sehr und mag man einigen Wissenschaftlern glauben, dann befinden wir uns gerade in einem enormen Sinneswandel.

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Human und nicht mechanisch

Es gibt dazu ausser neurologischen und anthropologischen Beobachtungen auch ganz individuelle Beschreibungen, die noch nicht so ganz zusammen passen möchten, aber vielleicht liegt das ja nur an den verschiedenen Sprachen, die benutzt werden um diesen Paradigmenwechsel zu beschreiben.

Gerade in der westlichen Welt ist gut zu beobachten wie Menschen sich sträuben wie Maschinen behandelt zu werden. Viele Strukturen und Mechanismen sind darauf ausgelegt, dass wir einfach funktionieren sollen, doch das will nicht so recht klappen. Leute reagieren auf diesen Druck häufig mit Krankheiten und die Zahl von Burnout ist rasant im Steigen begriffen, besonders in den sozialen Berufen.

Andererseits versucht man Menschen mit Robotern und Automaten zu ersetzten, und vor allem Ältere erkennen dabei, wie sehr der zwischenmenschliche Kontakt fehlt. Denn ein Mensch hat wesentlich mehr zu bieten, nicht nur was Flexibilität oder Erklärungen angeht, sondern der energetische Austausch untereinander ist meist das Wertvolle.

Der Hauptakteur ist ausschlaggebend und wie er in Zukunft agieren und reagieren wird.

Wie auch schon in meinen anderen Artikeln erwähnt, sind auch Zukunftsmodelle von Wirtschaft oder Gesellschaft nur mit den passenden Individuen umsetzbar, sonst scheitern sie. Trotzdem spricht man in den Medien grösstenteils über innovative Strukturen, die angeblich Probleme lösen würden, sie sind meist rein rechnerisch vielleicht richtig, fragen aber selten nach unseren menschlichen Bedürfnissen.

Wahrscheinlich sind die Modelle auch generell nicht so wichtig, sondern vielmehr der Teilnehmer selbst und wie er lebt und was er möchte. Denn er entscheidet schliesslich was und wie die Theorie in die Praxis umgesetzt wird.

Bewusstseins-Forschung

Einer der interessantesten Perspektiven liefert der Bewusstseinsforscher Dieter Broers, der sich seit Jahren mit der Veränderung des Gehirns aufgrund physikalischer Einwirkungen beschäftigt. Sein Kernansatz ist, dass die Schwächung des Erdmagnetfeld durch Sonnenflecken starke Auswirkungen auf das menschliche Gehirn zeigt.

Wie ein Astronaut, der im Weltall nicht mehr in das Erdmagnetfeld eingebunden ist, zeigen auch wir zunehmend die gleichen Veränderungen in unserem Bewusstsein. Und – um es gleich vorweg zu nehmen – man kann sie durchwegs positiv sehen.

Der kreative, schöpferische Geist des Menschen kommt zunehmend stärker zu tragen. Erinnerung, Wissen und Ratio sind dann weniger aktiv und wir sind präsenter. Für den Einzelnen ergibt sich dadurch auch ein anderes Erleben der Wirklichkeit, weil neue Prämissen wie Aufmerksamkeit, Konzentration und Absicht zentral werden, um den Geist zu lenken. Auch die Wahrnehmung von unsichtbaren Kräften wird stärker, so fühlen wir intensiver, sehen klarer und handeln intuitiver, und wir werden quasi „medialer“.

Meine Erfahrungen

Im Laufe meines Lebens habe ich so einiges ausprobiert und geübt, das angeblich nicht möglich ist, aber sehr praktisch und hilfreich im Alltag. Da ich davon ausgehe, dass jeder diese Fähigkeiten relativ schnell erwerben kann, glaube ich, dass sich in Zukunft Menschen viel mehr auf sich selbst verlassen werden und diese Möglichkeiten nutzen werden. Wir werden den Mut zu individuellen Entscheidungen fassen, einfach weil wir nicht mehr „normal“ sein müssen und weil wir nicht mehr fremdgesteuert werden wollen.

  • Orientierung: ohne Navi findet man auch ans Ziel, wenn es gelingt entspannt und gelassen zu bleiben. 
  • Kommunikation: Telepathie ist seit vielen Jahren bekannt, wird aber nicht breitenwirksam eingesetzt. 
  • Wahrheit: Es ist unheimlich viel Information in Umlauf, teils absichtliche Angstmache, teils Verblendung. Aber es ist erlernbar Infos auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen.
  • Gesundheit: wir haben ein eingebautes Sensorium, das uns sehr gut Auskunft geben kann, was für uns gerade gesund ist. 
  • Bewusste Veränderung: wir können ganz gezielt Veränderungen herbei führen, Ereignisse erleben und unsere Perspektive ändern. Das Mentaltraining aus der Sportwissenschaft gibt bereits einen kleinen Einblick, wozu wir fähig sind. Da geht aber noch viel mehr.

Widersprüche

Stellt man diesen weiterentwickelten Menschen nun der angeblichen technologischen Entwicklung gegenüber, wo Computer und Maschinen die Arbeit des Menschen ersetzen sollen, zeigen sich doch einige Widersprüche.

Denn wozu brauche ich einen Computer um etwas zu leisten oder zu erschaffen, wenn mir das selbst auch gelingt?

Und zweitens: was macht dieser entlastete Mensch denn dann mit seiner Zeit? worauf hat er Lust und was bereitet ihm Freude? Wenn wir freier und kreativer werden, dann werden wir unser Leben doch anders als bisher gestalten ….

Lust statt Arbeit

Ich baue beispielsweise gerne Pflanzen an und habe Freude an meinem eigenen Obst und Gemüse. Das ist eine der schönsten und erfüllendsten Tätigkeiten und ich bin damit nicht allein. Genauso wie sich einige gerne um Kranke kümmern, andere um Kinder und wieder andere um Tiere. Dann gibt es noch Tüftler und Forscher, genauso wie Reisende, die gerne mit anderen Kulturen Austausch pflegen.

Deshalb fällt es mir schwer zu glauben, dass wir Pflege und Erziehung technischen Maschinen überlassen, so wie es einige als Lösung für das kostenaufwendige Sozialsystem vorschlagen. In Asien sollen ja schon im Krankenhäuser Roboter die Pflege übernehmen und Kinder werden mit Computerprogrammen unterrichtet ( aber nicht erzogen).

Wozu ein Kind von einem Computer lernen lassen, wenn es ein Mensch werden soll und kein Computer?

Aus der Angst hinein in die Kreativität

Den eigentlichen Paradigmenwechsel, den Dieter Broers ja auch beschreibt, ist das gestalterische Potential, das der Mensch stärker zu verstehen beginnt. Also anstatt uns als bedeutungsloses Rädchen in einer gewaltigen, mechanischen Welt zu sehen, begreifen wir langsam unsere eigentliche Macht.

Diese Macht ist wirklich schwer zu fassen und zu begreifen, weil wir eben noch so sehr in einer ohnmächtigen Denke verhaftet sind. Doch durch individuelle Erfahrungen und Erlebnisse werden wir dieses mentale Gefängnis immer mehr aufbrechen und wir werden staunend mitansehen, was alles für uns möglich ist.

Wir sind also gefordert kreativ zu werden, zuerst einmal geistig-kreativ mit Visionen und Wünschen einige Ziele zu formen. Wie uns das Künstler auch schon sehr gut vormachen, die Neues aus dem Unsichtbaren schöpfen und es dann durch sich physisch entstehen lassen.

Der Lauf der Dinge ist unaufhaltsam

Das kontrollierende, ängstliche Gehirn wird allein schon aufgrund von Umwelteinflüssen gar nicht mehr so gut funktionieren und Raum freigeben. Dieses Loslassen der verstandesmässigen Steuerung passiert vielmehr, als dass wir es irgendwie erzwingen oder fördern müssen. Wenn wir also unsere Aufmerksamkeit vermehrt auf unsere Inspirationen lenken, wird diese Veränderung wesentlich reibungsloser und freudvoller geschehen. Schliesslich ist ja das ein wichtiger Aspekt der verbesserten Lebensqualität, die wir uns wünschen.

Die äusseren Umstände machen uns nämlich nicht glücklich, sondern unsere innere Befindlichkeit gestaltet erst diese äussere Welt.


 

Alles Liebe,

Susanna

Post Author: Susanna

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