Der neue Mensch

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Wenn wir uns selbst ansehen, dann sollten wir nicht zurück blicken, sondern vielmehr beobachten, in welcher Entwicklung wir uns jetzt gerade befinden. Denn wir verändern uns gerade sehr und mag man einigen Wissenschaftlern glauben, dann befinden wir uns gerade in einem enormen Wandel.

Human und nicht mechanisch

Es gibt dazu ausser neurologischen und anthropologischen Beobachtungen auch ganz individuelle Beschreibungen, die noch nicht so ganz zusammen passen möchten, aber vielleicht liegt das ja nur an den verschiedenen Sprachen, die benutzt werden.

In jedem Fall sollten wir da einmal genauer hinsehen, was mit uns gerade passiert, um zu verstehen, wohin wir gerade gehen. 

Der Hauptakteur ist ausschlaggebend und wie er in Zukunft agieren und reagieren wird.

Denn wie schon in meinen anderen Artikeln erwähnt sind Zukunftsmodelle von Wirtschaft oder Gesellschaft nur mit den passenden Individuen umsetzbar, sonst scheitern sie. Vielleicht sind die Modelle ja auch generell nicht so wichtig, sondern vielmehr der Teilnehmer selbst und wie er lebt und was er möchte.

Bewusstseins-Forschung

Einer der interessantesten Perspektiven liefert der Bewusstseinsforscher Dieter Broers, der sich seit Jahren mit der Veränderung des Gehirns aufgrund physikalischer Einwirkungen beschäftigt. Sein Kernansatz ist, dass die Schwächung des Erdmagnetfeld durch Sonnenflecken starke Auswirkungen auf das menschliche Gehirn zeigt.

Wie ein Astronaut, der im Weltall nicht mehr in das Erdmagnetfeld eingebunden ist, zeigen auch wir zunehmend die gleichen Veränderungen in unserem Bewusstsein. Und – um es gleich vorweg zu nehmen – man kann sie durchwegs positiv sehen.

Der kreative, schöpferische Geist des Menschen kommt zunehmend stärker zu tragen. Erinnerung, Wissen und Ratio sind dann weniger aktiv und wir sind präsenter. Für den Einzelnen ergibt sich dadurch auch ein anderes Erleben der Wirklichkeit, weil neue Prämissen wie Aufmerksamkeit, Konzentration und Absicht zentral werden, um den Geist zu lenken. Auch die Wahrnehmung von unsichtbaren Kräften wird stärker, so fühlen wir intensiver, sehen klarer und handeln intuitiver, und wir werden quasi „medialer“.

Meine Erfahrungen

Im Laufe meines Lebens habe ich so einiges ausprobiert und geübt, das angeblich nicht möglich ist, aber sehr praktisch und hilfreich im Alltag.

  • Orientierung: ohne Navi findet man auch ans Ziel, wenn es gelingt entspannt und gelassen zu bleiben. Eine Technik, die jeder erlernen kann nennt sich Herzortung, die quasi wie ein innerer Kompass fungiert.
  • Kommunikation: Telepathie ist seit vielen Jahren bekannt, wird aber nicht breitenwirksam eingesetzt. Jedenfalls ist sie praktischer als jedes Handy und reduziert unsere Kommunikation auf das Wesentliche. ;-). Natürlich werden wir auch mit Tieren und anderen Wesen auf diese Art Informationen austauschen können.
  • Wahrheit: Es ist unheimlich viel Information in Umlauf, teils absichtliche Angstmache, teils Verblendung. Aber es ist ganz leicht erlernbar die Spreu vom Weizen zu trennen und vor allem auch Infos auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen.
  • Gesundheit: wir haben ein eingebautes Sensorium, das uns sehr gut Auskunft geben kann, was für uns gerade gesund ist. Es reagiert auf unseren augenblicklichen Zustand und die momentane Qualität des Einflusses. Wir brauchen also keine Pauschalregeln mehr dazu.
  • Bewusste Veränderung: wir können ganz gezielt Veränderungen herbei führen, Ereignisse erleben und unsere Perspektive ändern. Das Mentaltraining aus der Sportwissenschaft gibt bereits einen kleinen Einblick, wozu wir fähig sind. Da geht aber noch viel mehr.

Widersprüche

Stellt man diesen veränderten Menschen nun der angeblichen technologischen Entwicklung gegenüber, wo Computer und Maschinen die Arbeit des Menschen ersetzen, offenbart sich ein krasser Widerspruch.

Denn wozu brauche ich einen Computer um etwas zu leisten oder zu erschaffen, wenn ich das geistig auch ohne hinbekomme?

Und zweitens: was macht dieser entlastete Mensch denn dann mit seiner Zeit, worauf hat er Lust und was bereitet ihm Freude? Solche Tätigkeiten wird er sich doch nicht von Robotern nehmen lassen.

Lust statt Arbeit

Ich baue beispielsweise gerne Pflanzen an und habe Freude an meinem eigenen Obst und Gemüse. Das ist eine der schönsten und erfüllendsten Tätigkeiten und ich könnte mir gut vorstellen, das es viele andere gibt, die das auch gerne machen möchten. Genauso wie sich einige gerne um Kranke kümmern, andere um Kinder und wieder andere um Tiere. Dann gibt es noch Tüftler und Forscher, genauso wie Reisende, die gerne mit anderen Kulturen Austausch pflegen.

Deshalb fällt es mir schwer zu glauben, dass wir Pflege und Erziehung technischen Maschinen überlassen, so wie es einige als Lösung für das kostenaufwendige Sozialsystem vorschlagen.

Wozu ein Kind von einem Computer lernen lassen, wenn es ein Mensch werden soll und kein Computer?

Aus der Angst hinein in die Kreativität

Den eigentlichen Paradigmenwechsel, den Dieter Broers ja auch beschreibt, ist das gestalterische Potential, das der Mensch stärker zu verstehen beginnt. Also anstatt uns als bedeutungsloses Rädchen in einer gewaltigen, mechanischen Welt zu sehen, begreifen wir langsam unsere eigentliche Macht.

Diese Macht ist wirklich schwer zu fassen und zu begreifen, weil wir eben noch so sehr in einer ohnmächtigen Denke verhaftet sind. Doch durch individuelle Erfahrungen und Erlebnisse werden wir dieses mentale Gefängnis immer mehr aufbrechen und wir werden staunend mitansehen, was alles für uns möglich ist.

Wir sind also gefordert kreativ zu werden, zuerst einmal geistig-kreativ mit Visionen und Wünschen einige Ziele zu formen. Wie uns das Künstler auch schon sehr gut vormachen, die Neues aus dem Unsichtbaren schöpfen und es dann durch sich physisch entstehen lassen.

Der Lauf der Dinge ist unaufhaltsam

Das kontrollierende, ängstliche Gehirn wird allein schon aufgrund von Umwelteinflüssen gar nicht mehr so gut funktionieren und Raum freigeben. Dieses Loslassen der verstandesmässigen Steuerung passiert vielmehr, als dass wir es irgendwie erzwingen oder fördern müssen. Wenn wir also unsere Aufmerksamkeit vermehrt auf unsere kreativen Eingaben lenken, wird diese Veränderung wesentlich reibungsloser und freudvoller geschehen ( Stichwort Flow!). Schliesslich ist ja das ein wichtiger Aspekt der verbesserten Lebensqualität, die wir uns wünschen.

Die äusseren Umstände machen uns nämlich nicht glücklich, sondern unsere innere Befindlichkeit gestaltet erst diese äussere Welt.


 

Alles Liebe,

Susanna

Post Author: Susanna

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