Susanna BELLONI

mediale, spirituelle Übungen für Mutter und Kind

Alte schamanische Praktiken, die du mit deinen Kindern üben kannst, damit sie Schul-Stress und Verschulung besser überstehen. Eigentlich sind das ja ganz einfache Tipps, die dein Kind wieder zu sich selbst bringen und entspannen lassen. Und dich erst recht.

1.) In die Stille hören, leise werden dog-girl-mood-1

Der Klang der Stille ist wie Magie. Er ist endlos und kraftvoll. Richtet eure Aufmerksamkeit einmal nur auf das Hören, ohne etwas zu sagen oder zu interpretieren. Besonders an kalten Wintertagen ist das in der Wohnung eine wunderbare und mystische Erfahrung, genauso wie beim Naturspaziergang.

2.) Energie fliessen lassen

Handauflegen ist eine der einfachsten und grossartigsten Übungen. Legt euch gegenseitig die Hand auf mit der Absicht Glück und Liebe weiter zu geben. Spürt ganz still hinein ob ihr die Energie fliessen wahrnehmt.

3.) Traumreisen, Phantasiegeschichten

Meist glauben wir Erwachsenen ja wir müssen für die Kinder Gute-Nacht Geschichten erfinden. Doch es geht auch anders: Reist in Gedanken an einen wunderbaren Ort in der Natur, eine Wiese, ans Meer oder in den Wald und lasst euch überraschen wer euch dort begegnet und was er euch sagen möchte. Hört gut zu und habt keine Angst, denn selbst nach anfänglichen komischen Ereignissen, kommen immer wertvolle und schöne Nachrichten.

4.) mit Tieren und Bäumen sprechen, sie verstehen

Bei einem Spaziergang im Wald oder im Tierpark könnt ihr einmal ganz etwas anderes probieren: versucht zu verstehen, was die Bäume oder Tiere euch sagen wollen. Vielleicht haben sie eine Anregung oder nur einen Spiegel für euch. Taucht immer tiefer ein in die Weisheit der Natur.

5.) Hoppen statt ärgern

Für Probleme mit anderen Kindern oder mit Lehrern gibt es eine sehr einfache und effektive Methode: das Hoppen. Im Prinzip stellt man sich nur die Frage: wann würde ich so handeln wie der Typ, der mich ärgert oder traurig macht. Ihr könnt abwechselnd Antworten geben und nach spätestens 10 Ideen hat sich das Problem erledigt.
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6.) tolle Gefühle produzieren durch Gedanken

Erinnerungen und Wünsche haben eines gemeinsam: wenn ich daran denke, sie mir im Geiste ausmale, erlebe ich schon teilweise das Gefühl wieder. Jeder kennt das Grundprinzip und praktiziert das täglich. Aber ist dir auch schon aufgefallen, dass deine sogenannten realistischen Gedanken dann wieder unangenehme Gefühle produzieren? Lass das ab jetzt sein und übt stattdessen wieder hemmunglos zu träumen. Positives Denken kann man nicht früh genug lernen und es genügt dabei die Aufmerksamkeit immer wieder auf Gedanken zu richten, die uns gut fühlen lassen.

7.) auf wirklich wichtigen Dinge fokussieren

Manchmal vergessen wir vor lauter Stress was wirklich wichtig ist, aber unsere Kinder eigentlich nicht. Trotzdem beginnen sie uns irgendwann zu imitieren und plötzlich sind Spielzeug und schulische Leistungen im Vordergrund. Hoppala! Macht euch immer wieder bewusst, redet darüber, was wirklich zählt und worauf es ankommt. Ignoriert dabei lieber die anderen Dinge anstatt sie abzuwerten.

8.) Lach-Training

Das ist eine tolle Technik, wo man einfach nur durch Lachen Spannungen loslassen kann. Es braucht nichts dazu ausser einen Anlass zum Lachen. Sich einfach nur zum Clown machen genügt und dann gegenseitig mit dem Lachen immer mehr anstecken. Lacht 15 Minuten lang, denn das ist gesund und bringt dem Körper Entspannung.

9.) Massage und Dehnungsübungen

Der Körper wird manchmal ein wenig vernachlässigt und Blockaden spät erkannt. Spürt wieder einmal ganz bewusst wo im Körper etwas hockt, das nicht so angenehm ist, wie der Rest. Dann massiert es euch heraus oder streckt euch zu schöner Musik.

10.) Langeweile und intrinsisches Lernen

Langeweile ist super. Denn da beginnt der Verstand runter zu fahren. Es ist eigentlich der Zustand wenn die Gedanken verlangsamen und nach neuem suchen. Jetzt kann Kreativität und eigenständiges Denken entstehen. Übt das miteinander, es ist wie der Anfang einer Meditation, wo der Verstand noch unruhig ist und nach und nach zu fokussieren beginnt.


TIPP:

Mach dir immer wieder bewusst, dass du als Vorbild einen grösseren Einfluss auf deine Kinder hast, als alles andere. Wenn du vorlebst, wie man mit den Herausforderungen des Lebens umgehen kann, dann hast du deinen Kindern das Wichtigste mit gegeben.

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Also kümmere dich mehr darum, dass DU gelassener zurecht kommst und zufriedener wirst, denn da liegt der Schlüssel. In zweiter Linie managst du dein Tagesablauf und zeigst deinen Kindern Alternativen auf. Mach dir bewusst, dass sie in der Schule lernen ihren Kopf zu benutzen, aber nicht lernen wie man ihn wieder abschaltet, und das macht oft Stress. Deshalb übt gemeinsam, auf Augenhöhe und sei nicht überrascht, wenn es deinen Kindern so viel leichter fällt einfach zu entspannen.

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