Erfolgsgewöhnt

Nein, kein Schreibfehler, sondern eine notwendige Wortschöpfung. Denn der Erfolg verwöhnt uns keinesfalls, sondern er ist natürlich. Er ist selbstverständlich, so wie der Gebrauch einer Lupe, die alles vergrössert, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten.

Erfolg ist die automatische Konsequenz unserer Gedanken, Worte und Taten, das amplifizierte Ergebnis unsrer Entscheidungen. Und die Entscheidung beginnt wie immer bei der Wahl der Stimmung und der eigenen Gedanken. So viel Ehrlichkeit und Transparenz muss sein.

Sicher?

Ganz sicher, wenn man es wie dieser ehemalige Missionar sieht: „Früher taufte ich oft Leute. Jetzt, wo ich nicht mehr als Missionar arbeite, habe ich eine neue Gewohnheit. Alles was mir begegnet, alles was ich erlebe, taufe ich ERFOLG.“

Jede Konsequenz unserer Gedanken ist eine selbsterzeugte Manifestation. Und es liegt auch an uns wie wir sie benennen. Zugegeben liegt es meist an unserer Stimmung wie wir etwas beurteilen, doch man kann es auch wie dieser weise Mann machen und von vornherein davon ausgehen, daß etwas nützlich oder dienlich ist.

ABER Mord und Totschlag?

Wir haben uns zu sehr in der Fernseh- und Medienwelt verloren, wo alle Augenblicke ein Gewaltverbrechen passiert, oder eine Naturkatastrophe. Dabei sehen wir die individuellen Schicksale meist nicht im Zusammenhang. Wie Hiob in der Bibel, der alles verlor, kann auch eine Katastrophe auf gewisse Art ein Segen sein.

Im Hinduismus ist einer der drei Hauptgottheiten Shiva der Zerstörer. Er verkörpert eine Qualität, die in unserer Kultur gar nicht hochgehalten wird. Doch es ist ganz logisch, daß auch die Vergänglichkeit, der Abriss, der Tod oder das Ende einer Ära sein muss. So wie nach der Ernte das Feld verbrannt wird, um Platz für Neues zu schaffen.

Gilt auch für Krankheiten …

Im schamanischen Denken existiert auch die Prämisse, daß selbst Krankheiten oder Unfälle hilfreich und sinnvoll sind. Sie bringen den Verstand wieder auf den rechten Weg und in Einklang mit der Weisheit des Herzens, dann dann wird der Mensch wieder gesund.

Zudem lassen sie uns wieder zueinander finden, um einander zu unterstützen. Sie verändern meist Rollen oder Gewohnheiten und erinnern uns daran, was wirklich wichtig und konstruktiv ist.

Ein Beispiel ….

Ganz häufig leiden Leute an Übersäuerung und wir schulden das meist dem Lebensstil, also Ernährung und zu viel Kaffee. Doch aus energetischer Sicht liegt der Übersäuerung meist Ärger oder Unversöhnlichkeit zu Grunde, denn der Solarplexus schießt ziellos aus sich heraus, während der Kopf immer wieder die ärgerlichen Erinnerungen Karussell fahren lässt oder sogar noch Rachepläne schmiedet.

Diesen Irrsinn kann man mit einem einfachen Bild auflösen: „Ich leite das Feuer aus meinem Bauch auf das Feld der unliebsamen Erinnerungen und verbrenne alles, was mir nicht gefällt. Daran muss ich ab jetzt auch nicht mehr denken und habe den Kopf frei für Ideen, die mir besser gefallen.“ So gesehen ist auch die überschüssige Magensäure für etwas gut.

Gib dir selbst ein „Sehr Gut“

Beginnt man das Leben mit anderen Augen zu sehen und nach der Nützlichkeit zu fragen, dann eröffnen sich wunderbare Möglichkeiten. Das ist meist nur möglich, wenn man auch in guter oder friedlicher Stimmung ist, oder sich dazu hin arbeitet. Hier sind die besten Freunde wiederum Natur, Meditation oder gute Musik.

Doch der wichtigste Punkt bei allen Betrachtungen ist das eigene Selbstbild. Auch da ist es ganz wichtig Unerwünschtes zu verbrennen und Raum für neue Eigenschaften und Erlebnisse zu schaffen. Selbstanklage, Scham oder Reue sind hinderlich und gehören genauso weg, denn es will ein neuer, besserer Mensch entstehen und das beginnt bei der Entschlossenheit einer zu sein. Auch das kann man gedanklich jetzt schon erleben und sich im voraus quasi eine gute Note geben. Einfach weil es wichtiger ist wer du sein wirst, als wer du warst. ( sic!)

Mit den Gedanken in der Zukunft?

Jain. Ich bin mit meiner Aufmerksamkeit im Jetzt, aber ich richte meinen Fokus bewusst auf die Gefühle, die ich noch erleben will und fühle sie jetzt schon.

Bilder oder Gedanken sollen diese Emotionen unterstützen, sie verlängern und intensivieren. Ob man in die Vergangenheit, Zukunft gedanklich reist oder das Jetzt genießt, spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist sich jetzt an die Frequenz, an die Stimmung oder an die Gefühle anzupassen und sie jetzt schon zu erleben. Das ist das Geheimnis unserer Macht.

Warum dann noch alles Erfolg taufen?

Wenn wir das erleben, was wir glauben, dann macht es Sinn unseren Glauben selbst zu bestimmen. Das steuert man am einfachsten und nachhaltigsten mit Sprache, entweder gedanklich oder laut ausgesprochen. Das kennen wir bereits von Affirmationen.

Außerdem haben wir schon häufig festgestellt, daß wir oft ein größeres Ziel durch viele kleine Umwege erreicht haben. Erst im Nachhinein waren diese unerwarteten Zwischenfälle ein wichtiger Schritt hin zu unseren Träumen, und das ist ein Grundprinzip. Solange die Sehnsucht nach dem Herzenswunsch noch besteht, solange arbeiten wir uns schön langsam darauf hin. Jede noch so belanglose oder unzusammenhängende Begebenheit ist ein notwendiger Teil des Puzzles unseres großen Traumbildes.

Vertrauen und Hartnäckigkeit

Es heißt also „glauben“, „vertrauen“ und Zuversicht bewahren, denn Gottes Wege sind unergründlich. Das Universum ist einfallsreich und genial. Das Leben überrascht uns immer wieder und es wird immer weitere Wünsche und Träume geben, auf die wir uns freuen können.

Das Spiel hört niemals auf, also hab Spaß dabei!


ALOHA Susanna

Post Author: Susanna

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