Zeit alle Erfahrungen zu verwerten

Das Leben ist Zyklen unterworfen – gerade so wie die Jahreszeiten. Da gibt es die Zeit der Aussaat, die Zeit der vollen Blüte, die Zeit der Ernte und eine Zeit des Ruhens und Verdauens.

Diese immer wiederkehrenden Rythmen sind auch im grossen, also in Ären und Äonen vorhanden, wie wir zum Beispiel anhand des Maya-Kalenders aufgezeigt bekommen.

Um diesen wieder aufzugreifen, hatte man den 21.12.2012 als Schnittpunkt vieler grosser und kleiner Zyklen errechnet gehabt. Für mich fühlt es sich allerdings vielmehr so an als wäre am 21.03.2020 so ein Tag der grossen Wende gewesen. Im Aussen wie im Innen haben sich Richtungen geändert und vieles Neues konnte gesehen werden und entstehen.

Zahlen der Planeten

Uranus, der Schicksalsplanet benötigt 84 Jahre um einmal um die Sonne zu kreisen. Man schreibt allerdings jedem Viertel davon, als allen 21 Jahren eine besondere Schicksalswende zu.

Rechnet man, ausgehend von heute, die letzten Jahre zurück, dann kommt man auf die Jahre 1999, 1978 und 1957.

Der erste Impuls wäre diese Jahreszahlen mit Kriegsdaten zu vergleichen, denn so haben wir Geschichte gelernt, doch wir befinden uns nicht im Krieg, also wozu der Vergleich. Wir leben vielmehr in einer Zeit der kollektiven Angst, die zunehmend als Illusion erkannt wird.

Im Würgegriff der Angst

1999 hatten wir eine grosse Sonnenfinsternis mitsamt Endzeitszenarien, und die unnütze Angst vor dem Zusammenbruch durch Y2K ( Datenumstellung auf Computern durch das Jahr 2000).

An 1978 kann ich mich nur mehr dunkel erinnern, laut Wikipedia war es das 3-Päpste Jahr und viele homosexuelle Aktivisten traten mit Kundgebungen an die Öffentlichkeit, um ein gesellschaftliche Öffnung zu erreichen. Doch wovor hatte man damals Angst, worum machte man sich Sorgen? Vielleicht um Terroristen wie PLO, Bader-Meinhof, ETA und andere gewalttätige Gruppierungen, die versuchten Regierungen zu erpressen und vor keinem Menschenopfer zurück schreckten.

1957 ist noch schwieriger zu recherchieren, auffällig jedoch das Erscheinen eines Films mit Sidney Pointier: „Ein Mann besiegt die Angst“.

Angesichts einer Zeit des kalten Krieges zwischen USA und UDSSR, der gerade in einem Kräftemessen in Vietnam Ausdruck fand und die westliche Welt massiv erschütterte. Das war auch die Geburtsstunde der Hippie-Bewegung, die allerdings noch viele Jahre brauchte um ein Woodstock zu erschaffen und die Botschaft „Make love not war“ um den Globus zu senden.

Paradigmenwechsel

Wir leben gerade in einer Zeit des grossen Umbruchs von Autoritätssteuerung hin zur Individualisierung. Ich glaube sogar, dass genau dieses Aufstehen von einzelnen, selbstständig denkenden Menschen genau jetzt seinen Anfang nimmt, denn sie werden aus dem Untergrund heraus treten und beginnen die Geschicke der Massen zu lenken. Nicht durch Druck und Angstmache, sondern durch Weisheit und durch gutem Beispiel voran gehen. Durch wahre Leadership.

Nicht mehr Manipulation und Verblendung durch autoritäre Anführer sind entscheidend, sondern eine Grassroot-Bewegung von Menschen mit Hausverstand, die sich vernetzen können und somit wirksam werden.

Nach Berechnungen von Bewusstseins-Forschern braucht es dazu etwa 7% einer Bevölkerung, die gemeinsam an einem Strang ziehen. Wahrscheinlich ist es jetzt gerade so weit, dass wir diese kritische Masse erreicht haben und sich dadurch so viel bewegt, eine heftige Kehrtwende in der Erdgeschichte eingeleitet wurde.

Sichtweise und Storytelling

Natürlich kann man jetzt das Storytelling der Mainstream Medien glauben, wonach die Regierungen das Schicksal der Bevölkerung gezielt lenken. Doch das hat sich immer noch als ein interner politischer Wettstreit und aussichtsloses Kräftemessen zwischen den diversen Politikern heraus gestellt. Also wollen wir sie mal nicht überschätzen, dass sie ein gemeinsames Ziel erfolgreich verfolgen. Was sämtliche Verschwörungstheorien und mögliche „hidden agendas“ ohnehin obsolet erscheinen lässt.

Vielmehr ist eine Klärung der Natur beobachtbar, aber auch ein Stillstand von vielem, das wir als gut und wertvoll erachten, wie soziale Kontakte, regionale Wirtschaft und Reisefreiheit. Ein neues Bewusstsein der Wertschätzung entsteht gerade.

Es werden auch viele Wünsche erfüllt, wie weniger zu arbeiten und mehr Zeit mit der Familie zu verbringen. Gleichzeitig erwacht der Frühling und die Pflanzen wachsen unbeeindruckt von menschlichen Dramen mit Zuversicht und Kraft.

Re-Boot

Dieser Neustart, das neue Aufsetzten eines Betriebssystems ist die auffälligste Zeitqualität, die von vielen wahrgenommen wird.

Also eine Zeit alles neu zu überdenken und aus den Erfahrungen der Vergangenheit auch etwas völlig Neues entstehen zu lassen.

Wir werden beinahe gezwungen kreativ zu sein.

Und noch mehr Träume und Visionen in die Tat um zu setzten.


Susanna

Post Author: Susanna

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.