Die Welt braucht mehr Heiler

Es gibt Millionen von Möglichkeiten die Zukunft zu gestalten – welche wählst du?

Es ist schon merkwürdig ein Mensch zu sein. Als Kinder und Jugendliche besitzen wir oft noch die Klarheit darüber welche Welt wir uns wünschen, wie sie sein soll. Doch mit zunehmenden Alter begrenzen wir unsere Ambitionen und Träume auf immer kleinere Bereiche. Mit den oft-wiederholten Begründungen, realistisch oder bescheiden zu bleiben.

Irgendwann sind wir allerdings so bescheiden und unsere Ideen so kraftlos, dass sie beinahe resigniert wirken. Und es fällt uns auch schwer grossen Gedanken oder Träumen zu folgen, denn im Kopf tauchen tausende Zweifel und Widersprüche auf. Dann sind wir beinahe wie die Leute geworden, die wir nie sein wollten: unsere Eltern. Aber nur beinahe – oder?

Mit den Augen der Kinder

Wenn der Verstand noch nicht so überfüllt mit Informationen ist, dann wirkt das Leben wie ein einziges grosses Wunder. Was es ja auch ist.

Ungefiltert beobachtet man ganz andere Zusammenhänge und erkennt noch Irrwitzigkeiten, die Erwachsene als objektive Realität anerkennen. Doch wir hatten auch damals erkannt, wie unnötig sie leiden und sich die Welt schlecht reden. Oft verstanden wir sie nicht und dachten, sie seinen ganz anders als wir selbst, als ob wir von einem anderen Planeten gekommen wären. Es waren aber nur die Gedanken in ihrem Kopf, die uns so fremd waren und vor allem so unsinnig. Wir sollten lernen auch so zu werden und uns anzupassen, und wir folgten – teils bewusst, teils unbewusst.

Paradigmenwechsel des Erwachens

Jetzt leben wir in einer Zeit, wo selbst wissenschaftliche Studien das belegen, was wir damals wussten. Spirituelle Praktiken wie Yoga und Meditation bringen uns wieder zu unserem ursprünglichen Wissen zurück und ins Beobachten.

Und auch psychische Krankheiten wie Burnout und Depressionen fordern viele auf sich gegen von stressigen Gedanken und oberflächlichen Bewertungen zu befreien. Es ist etwas stärker denn je in Bewegung gekommen, was vielleicht schon in die Hippiezeit erkannt worden ist und langsam seinen Anfang genommen hat. Neue Sichtweisen, dass der Kopf nicht alle Antworten hat und schon gar nicht das Leben kontrollieren kann, sondern vielmehr im Weg steht.

Nützliche Techniken

Alle Methoden und Ansätze, die rasende Gedanken entschleunigen oder gar völlig zur Ruhe bringen sind jetzt gefragt. Natürlich gibt es davon ganz viele, die jeder erlernen und anwenden kann.

Der einfachste Weg dazu ist wieder völlig in die Wahrnehmung ohne Bewertung zu kommen, ohne Kommentar oder Interpretation. Denn es gibt nichts Schlechtes oder Böses da draussen, sondern nur Action. Es kommt lediglich darauf welche Frage ich mir stelle: also will ich herausfinden was erfolgreich funktioniert oder bin ich am Fehler suchen.

Selbst-Sabotage

Nun unsere Schullehrer haben sich häufig dadurch ausgezeichnet, dass sie Fehler bei uns gefunden haben, und das haben wir gekonnt imitiert. So gut, dass wir in Sekundenschnelle Schwachpunkte oder Probleme sehen konnten, natürlich auch bei anderen.

Leider haben wir dabei nicht bemerkt, wie wir darauf getrimmt worden sind unsere Aufmerksamkeit immer auf Probleme zu richten, anstatt auf unsere innere Kreativität zur Lösungsfindung. Und genau das ist sich gerade am ändern, denn heute sind Schulen gefordert Kinder zu selbstdenkenden und vor allem kreativen Mitmenschen werden zu lassen. ( Sie wissen nur noch nicht genau wie … Sorry für den Zynismus.)

Bist du ein Problemlöser oder ein Problemsucher?

Ich habe in den letzten Tagen immer wieder bemerkt, wie Werbung uns einreden will, dass wir eine Problem haben oder eines bekommen könnten. Sei es Karies, Grippe, Schmerzen, Unfall oder Verkalkung – man rät mir von allen Seiten vorsorglich irgendetwas zu kaufen um mich davor zu schützen.

Das finde ich extrem unseriös und sogar manipulativ.

Nein, ich habe nicht den Eindruck, dass mir jemand helfen möchte oder mich vor Schaden bewahren.

Es ist vielmehr wie der Spruch: „Denke nicht an einen rosa Elefanten!“ und – zack – ist es das einzige Bild im Kopf.

Und genauso sollten Heiler nicht mit Horrorszenarien oder erfundenen Problemen ihre Klienten fischen, sondern überwiegende mit Aussichten auf Linderung oder Verbesserung, auch wenn andere Branchen das nicht so machen.

Wunderheiler

Wir sind es, die sich grosse Träume und Ambitionen noch bewahren müssen oder sie zumindest wieder ausgraben. Denn so können wir tatsächlich die Welt verändern. Nicht abgehoben in einem Larifari, sondern mit Zuversicht und positiven Zielen. Das allein ist ja schon ein Wunder für sich – oder?

Dafür müssen wir uns erst selbst erkennen und unsere innere Leidenschaft, diese Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Schlafende Fähigkeiten

Viele haben sich noch gar nicht die Erlaubnis gegeben, ihre Energie und Hoffnung in sich selbst zu stecken. Aus Angst vor Enttäuschung – ist ja klar.

Aber was wenn du das Talent und die versteckten Fähigkeiten mitbringst, die alle anderen genau jetzt brauchen um sich miteinander weiter zu entwickeln?

Was wenn dein einzigartiges, brachliegendes Talent dazu beiträgt die gesamte Welt vorwärts zu bringen? Würdest du es dann mehr fördern und vor allem anwenden wollen?

Kann es denn genügend solche Menschen auf dieser Welt geben?

Miteinander schaffen wir mehr

Ich wünsche mir einfach mehr Heiler auf dieser Erde, so schnell wie möglich. Und ich bin gerne bereit, jeden zu unterstützen, der auch nur ansatzweise glaubt, er/sie könnte ein Heiler sein – egal in welcher Form.

Denn wir brauchen dringend Erwachsene, die ihre Kinderträume leben und das umsetzten, was wir früher noch für möglich gehalten haben.


Alles Liebe, Susanna

Post Author: Susanna

1 thought on “Die Welt braucht mehr Heiler

    Kathrin Sieder

    (17. Dezember 2018 - 16:31)

    Danke für den Artikel! Ja kommen wir immer näher zu denen die wir sind!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.