Das Gedankenkarussell mit Spass fahren

Wir sind ja alle daran mehr zur Ruhe zu kommen und in unser inneres Chaos wieder mehr Ordnung zu bringen, sei es mit Yoga, Hobbys oder gar Meditation.

Ein praktischer und effizienter Ansatz Blockaden zu lösen, wenn dieses mentale Kopfkino so gar nicht anhalten will, kommt hier in 3 Schritten:

#1 Streite nicht mit deinem unruhigen Verstand

Das krampfhafte runter fahren oder fokussieren von Gedanken ist manchmal fruchtlos und endet bloss in Unzufriedenheit mit sich selbst.

Aus der Position des Beobachters dieses Gedankenkarussells kannst du allerdings selbst bestimmen mit welchen Gedanken deine hyperaktive Ratio sich beschäftigt. Dazu gut geeignet sind Bilder und Visionen, manchmal einfach nur gute Erinnerungen oder positive Affirmationen.

-> Stell dir dein Gedankenkarussell einmal als ein grosses Bild vor.

Jetzt ersetze hässlichen Bildteile oder Figuren nach und nach mit schöneren. Dann dürfen sie wieder weiter rotieren oder tanzen.

Wenn es dir zu viel wird, dann ziehe dich wieder an deinen Beobachterplatz zurück und sieh dir alles aus dieser Perspektive an.

Vielleicht gelingt es dir auch das Tempo des Karussells zu drosseln und es gemütlicher fahren zu lassen, sodass du dich wohler fühlst.

#2 Urvertrauen und Herzens-stimme stärken

Dein Herz zeigt dir deinen Schicksalsweg ganz genau auf, durch Anziehung und erbauliche Gefühle. Umso mehr du diese Wahrnehmung trainierst, umso besser kannst du auch in Krisenzeiten darauf zurückgreifen. Du wirst also fitter und gelassener, klarer und bestimmter.

Auch neue Ideen für dein Gedankenkarussell kommen aus genau dieser Quelle, die man auch geistige Welt, Höheres Selbst oder Gott nennen könnte, oder einfach nur Inspiration.

Alles was dich in gute Stimmung bringt baut dir eine Brücke zu dieser feinen und manchmal leisen Stimme. Dazu kannst du Tricks verwenden wie Affirmationen oder schöne Erinnerungen. Rituale oder Techniken können auch sehr effizient sein dich wieder aufzustellen und zu deinem eigentlichen Selbst zurück zu bringen. Oder einfach nur entspannende Musik und schöne Klänge.

-> Besonders Praktiken, die dein Urvertrauen ins Leben, dein Gottesvertrauen stärken sind extrem hilfreich. Das machen eigentlich die meisten spirituellen Methoden, aber auch psychologische Therapien, die emotionale Beziehungen zu den Eltern wieder ins Lot bringen.

Denn deine Wurzeln und die ersten Erfahrungen im Leben sind fundamental und der Blick darauf sollte positiv oder zumindest neutral sein, dann kannst du wieder grenzenloses Vertrauen ins Universum und in dich selbst haben. Bei den Lakota und anderen indigenen Traditionen sind die Beziehungen zu den Ahnen sehr wichtig und werden viel gepflegt. Aber auch in der Bibel heisst es „du sollst Vater und Mutter ehren“, was zugegeben wieder einmal komisch formuliert worden ist. Besser wäre vielleicht: akzeptiere sie so wie sie sind und hab Mitgefühl mit ihnen, auch mit ihren Schwächen und Verfehlungen. Verzeih ihnen, so wie du möchtest, dass dir verziehen wird.

#3 Nach vorne sehen und nicht zurück

Wenn uns die Zukunft Angst macht, dann weil wir unsere Vorstellungen von der Zukunft noch nicht mit genügend grossartigen Ideen vollgefüllt haben.

Gibt es Lücken oder gar ein Vakuum, so hat der Verstand Gelegenheit diese Leere auch mit Zweifeln oder gar unerwünschten Dingen zu füllen. Also freie Plätze im Gedankenkarussell werden mit allerhand Schrott aus der Vergangenheit besetzt, vor allem wenn wir wieder schlechter Stimmung sind.

-> Sammle so viele grossartige Wünsche und Ideen für deine Zukunft wie möglich, und fülle deinen Verstand absichtlich ganz voll damit.

Mach dich immer wieder neu auf die Suche nach tollen Ideen und Möglichkeiten und spiele sie auch gerne gedanklich durch. Wichtig dabei ist lediglich dein Gefühl, nicht aber, dass du auch alles verwirklichst. Es dürfen also auch ziemlich unrealistische Ideen oder Bilder darunter sein, die sich ganz toll anfühlen.

Es macht auch nicht viel Sinn andere mit all diesen Ideen zu zu texten, denn sie dienen hauptsächlich dir im Inneren. Du machst dich nämlich dadurch empfangsbereit für Grossartiges in deinem Leben und bekommst einen positiven Blick auf Unerwartetes.

Es bringt dich in die Haltung eines Abenteurers, eines lustvoll Reisenden, der erlebt und beobachtet und neuen Dingen sehr aufgeschlossen ist.

Gewöhnung durch Übung

Was zunächst noch ein wenig anstrengend ist, wird zu einer lustigen und erholsamen Übung für geistfreie Stunden.

Nach einiger Zeit erinnern wir uns von selbst an die lustvollen Bilder und sie werden immer mehr zur Gewohnheit und zu einem Teil unseres Kopfkinos.

Wer sich dessen bewusst ist wird sich immer mehr mit solchen Techniken und Tricks beschäftigen und dadurch seine eigene Persönlichkeit selbst bestimmen.

Das ist ja das eigentliche Ziel, das wir im Leben verfolgen, nämlich immer deutlicher zu verstehen, wie wir sein wollen und Weg zu finden das auch in die gelebte Tat umzusetzen.


Shooting by ruben.ch

 

Alles Liebe,

Susanna

Post Author: Susanna

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.