10 Dinge, die deine Intelligenz beeinflussen

  1. deine Stimmung

Gute Stimmung steigert die Denkfähigkeit. Dabei ist keine intensive Euphorie gemeint, oder andere intensive Emotionen, sondern einfach nur gute Laune und Entspannung. Die lassen nämlich jeden klar werden und in Ruhe nachdenken. Wissenschaftler haben sogar die Erkenntnis gewonnen: mit Begeisterung lernen wir am besten. ( Toller Tipp für Lehrer 😉 )

 

  1. stimulierendes Thema

Auf Knopfdruck etwas Intelligentes zu jeder Sache sagen zu können, hat nicht wirklich etwas mit Klugheit zu tun. Wenn ein Thema langweilig ist oder uninteressant, dann fühlen wir uns nicht stimuliert uns damit auseinanderzusetzten. Genau deshalb schneiden viele Hochbegabte in der Schule in manchen Fächern schlecht ab. Ich hatte z.B. Im Geschichtsunterricht eine Abneigung dagegen Kriege und Totenzahlen auswendig zu lernen.

 

  1. Aufwärmen des Gehirns

Genauso wie Muskeln braucht auch unser Gehirn eine kleine Anlaufphase um Höchstleistungen zu vollbringen. Natürlich gibt es Momente, wo uns aus der Stille heraus etwas Schlaues einfällt, doch bei den meisten Herausforderungen ist es wesentlich effizienter, wenn wir unseren Verstand langsam in Aufgaben einarbeiten lassen. Auch das haben Wissenschaftler längst nachweisen können und ist den meisten Pädagogen bekannt.

 

  1. Übungen, Training

Wiederholungen steigern natürlich die Kompetenz, also wer etwas viel übt, wird besser. Unser Gehirn ist wie ein Orchester voller Instrumente, und die Instrumente, die wir häufiger benutzen, die beherrschen wir dann umso besser. Es gibt also definitiv Gehirntraining um die Leistung zu steigern. Nicht vergessen darf man aber auch die Fähigkeit das Gehirn wieder abzuschalten, auch Herunterfahren oder Entschleunigen genannt, die auch trainiert werden kann.

 

  1. Selbstbild

Wer sich selber für dumm hält, wird erst gar nicht versuchen selbst nachzudenken oder selbst Lösungen zu finden. Umso mehr wir uns also zugestehen fähig oder talentiert zu sein, umso eher lassen wir es überhaupt zu, dass wir selbstständig denken. Wir vertrauen unseren eigenen Gedanken und Schlussfolgerungen mehr und lassen uns danach handeln und teilen sie auch anderen mit.

 

  1. Unabhängigkeit von der Meinung anderer

Leider werden wir von klein auf darauf konditioniert Leistung zu erbringen, die von jemand anderen bewertet wird. Das beginnt in der Familie, über Lehrer und später mit den Vorgesetzten, manchmal ist sogar die Meinung der Nachbarn wichtig. Tatsächlich aber wissen wir zum einen gar nicht, was sie denken, zum anderen ist ihre Einschätzung oft fehlerhaft und fusst gar nicht auf ihren eigenen Prämissen. So erzählen unsere Eltern uns häufig „ich will, dass du es einmal besser hast“ oder „Hauptsache du bist glücklich“ und kritisieren gleichzeitig unsere Kleidungsstil oder unseren Umgang mit Geld. Auf solche widersprüchlichen Aussagen darf man einfach nichts geben, und man kann auch nicht erwarten nur mit richtigen Bewertungen konfrontiert zu werden. Also warum nicht gleich weg damit ….

 

  1. viel Ruhe und Pausen zwischendurch

Wieder der Vergleich unseres Gehirns mit einem Muskel: was viel beansprucht wird braucht Kondition und ist manchmal erschöpft. Deshalb gilt auch für den Verstand, dass er Schlaf, Träume oder einfach nur Stille braucht um sich effizient zu regenerieren um wieder leistungsfähig zu sein.

 

  1. intelligenten Menschen zuhören / in Dialog treten

Ein Phänomen, dass sehr leicht beobachtet werden kann ist, dass die Intelligenz anderer Leute sich stimulierend auf uns selbst auswirkt. Wir fühlen uns inspiriert, erhellt und klarer, wenn wir schlauen Leuten zu hören oder mit ihnen diskutieren, Vielleicht macht dies überhaupt die Faszination von Intelligenz aus, wir fühlen uns nämlich leichter und erhabener im positiven Sinne.

 

  1. Kreative Tätigkeiten

Ständig nur intellektuell zu sein, schafft ein Ungleichgewicht, denn jeder Mensch hat auch ein Bedürfnis sich produktiv zu betätigen. Der Teil unseres Gehirns, der für Wahrnehmung und Kreativität zuständig ist, gehört genauso zu unserer Intelligenz, ohne dem die Ratio machtlos wäre. Genau deshalb gehören auch diese schöpferischen Bedürfnisse jedes Menschen bewusst gelebt und geschätzt, denn sie ist komplexer und vielfältiger als das reine Reproduzieren.

 

  1. Frische Luft und Natur

Es ist nicht nur Sauerstoff, den wir brauchen, sondern komplexe, harmonische Geräusche, Düfte und Bilder, die den Verstand stimulieren. In der Natur existieren eine Vielzahl an Formen und Dynamiken, die in der menschlich-künstlichen Welt bei weitem nicht nachgebildet werden kann. Diese Lebendigkeit braucht der Mensch um selbst seine Inspiration anzuregen und aus seinem Potential heraus schöpfen zu können. Sie lässt uns unsere Scheuklappen ablegen und öffnet den Verstand für neue Möglichkeiten und für neues Verständnis.

 


 

 

Alles Liebe,

 

Susanna

Post Author: Susanna

2 thoughts on “10 Dinge, die deine Intelligenz beeinflussen

    Susanna

    (3. Juni 2018 - 7:14)

    P.S.: das Thema „Brainfood“ also Lebensmittel, die uns besser denken lassen, werde ich noch separat behandeln, da es dazu wenig Einigkeit unter den Leuten gibt, die sich damit beschäftigen. Ausser bei Walnüssen, sind sich ( glaub ich) alle Quellen einig, dass sie intelligenzfördernd wirken.

    Inge Wasserberg

    (3. Juni 2018 - 9:16)

    Hallo Susanna, betrifft Lebensmittel, ich schreib mal aus dem Hut heraus, was da wichtig ist und konkreten Kontext mit „der Existenz von Intelligenz hat) – weil dies Baustoffe sind, welches das Gehirn / ZNS benutzt, um sich selbst zu bauen.

    Desweiteren kann ich mir vorstellen und akzeptiere dies, dass auch Personen die „als hochbegabt bereits anerkannt sind“, aber aktuell im Koma liiegen, bei einer IQ-Testung schlechte Ergebnisse liefern würden, weil nun mal innerhalb von der IQ-Testung schlicht nur die Ergebnisse / also Reaktionen notiert würden. Meint: Der IQ-Test notiert nicht die real existierende Intelligenz der einzelnen Person, sondern nur die Fähigkeit zur Reaktion.

    Entsprechend liste ich folgend Lebensmittel auf, die nachweislich Einfluss auf die Reaktionsfähigkeit haben.
    – Wasser
    – Balance von Zucker / Kohlehydraten im Kontext mit dem Insulinspiegel
    – essentielle Fettsäuren
    – essentielle Aminosäuren
    – Vitamin B-Komplex

    …………………………
    – Wasser: In der Altenpflege wird oft beobachtet, dass die Senioren zu wenig / zu selten trinken. Ergebnis von Dehydration ist verminderte Ansprechbarkeit. Im IQ-Test dürfte diese Person schlecht abschneiden.

    – Zucker / Kohlehydrate im Kontext mit dem Insulinspiegel: Sofern die Person unterzuckert ist, sind die Reaktionen verzögert.

    – essentielle Fettsäuren: wichtige Baustoffe, um die Ummantelung der Nervenfasern zu regenerieren. Sind kurzkettig, werden schnell ranzig. Stark enthalten in Ölen aus Nüssen und Saaten

    – essentielle Aminosäuren: Parameter für die physiologische Wertigkeit von Proteinen. Mit besonders hoher Wertigkeit ist die Kombination von Kartoffeln mit Ei…..weit abgeschlagen dagegen die Wertigkeit von Fleisch.

    – Vitamin B-Komplex: Beteiligt am der Serotonin-Herstellung. Allgemein wichtig für Regeneration des Zellgewebes und Zellaktiviäten / Datentransfer im Gehirn.

    Soweit erstmal. Ich habe aus dem Gedächtnis heraus geschrieben…ohne gross zu recherchieren. Lieben Gruss von Inge

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