Bremse lösen, Ziel anvisieren, Loslegen!

Erfinde dich neu

Dieses Thema erinnert mich an die Zeiten als ich Kind war, und noch mit Barbie-Puppen spielte. Damals haben wir uns alle möglichen Rollen und Szenarien ausgedacht, die wir ausleben wollten. Viele Berufe, Familiensituationen und Reisen haben wir ausprobiert und hatten meist riesigen Spass dabei. Vielleicht sollte ich das wieder einmal machen.

Aber heute muss man das wahrscheinlich Zukunfts-Stellen oder systemisches Coaching nennen. Irgendwie müssen uns wir uns ja selbst wieder ernster nehmen und auf dem Teppich bleiben – oder nicht?

Was ist das eigentlich für ein Teppich?

Ist es diese realistische Bodenständigkeit, die eigentlich unser Gesichtsfeld dermassen einschränkt, sodass wir viele Optionen erst gar nicht wahrnehmen?

Möglicherweise haben wir uns selbst ein Gefängnis aus „geht-nicht- Glaubenssätzen“ erschaffen, das uns gar nicht mehr in alle Richtungen blicken lässt. Die Vorgaben wie wir leben sollen, was erreichen und was vor allem die anderen sagen sind schon recht eng geworden.

152085-56076Als ich mich noch experimentieren liess

Die Kindheit war auch eine Zeit der Entdeckung und des Ausprobierens. Das ist eine Haltung die ich bei mir heute oft vermisse. Ich verlange von mir alles gleich richtig und ordentlich, erfolgreich und vernünftig zu machen. Als ob ich mir selbst keinen Fehler mehr verzeihen werde. Dabei bin ich natürlich selbst der strengste Richter, der venichtendste Kritiker. Das ist absurd – nicht wahr? ( Ich werde das jetzt ganz bewusst ändern … )

Bremsen lösen

Denn ich sehne mich nach dieser Kreativität, der Freiheit zu experimentieren und der Offenheit etwas Neues kennen zu lernen. Der Leichtigkeit und Einfachheit, mit der ich den Dingen begegnete und sie nur beobachtete und ausprobierte. Stattdessen verspüre ich immer mehr diese Schwere auf der Brust, die mich niederdrückt und kaum mehr richtig atmen lässt. Manchmal verkrampft sich sogar der Magen und im Kopf dreht sich alles.

Ich weiss es sind Angstgedanken, die dahinter stecken, doch ich weiss gar nicht, wovor ich wirklich Angst haben sollte. Als ob ich mich mit dem Angstvirus angesteckt hätte und ihn noch immer nicht ganz los geworden wäre. Dabei möchte ich wieder so gesund und ganz wie damals sein, als ich voller Licht und Freude strahlte. Mit dieser Einstellung möchte ich wieder leben, aus dieser Energie wieder handeln und Freude fühlen.

Ziele anvisieren

Generell lassen sich meine Ambitionen ganz gut in Worte fassen: Ich will inspirieren, beflügeln, mit Freude anstecken, Lebenslust wecken, das Miteinander positiv erleben und dazu lernen.

Konkreter wird schon schwieriger. Jetzt sitzt ich da voller Tatendrang und positiver Energie und suche nach neuen Dingen, die ich noch tun möchte. Der Kopf sucht nach allerhand Projekten oder Berufsbildern, die für mich in Frage kommen. Und da sind sie auch schon wieder: die alten Denkmuster und Selbstzweifel, die alle Ideen verwerfen.

schmetterlingWenn ich doch bloss einen riesigen Radiergummi hätte …

Mit dem ich endlich all diese negativen Gedanken über mich selbst ausradieren könnte. Vor allem diese uralten Sätze in meinem Kopf darüber, was ich einfach NICHT kann – zum Beispiel „Schreiben“ 😉

Dabei wäre das mein grosser Traum. Mit meinen aufgeschriebenen Gedanken positive Impulse, Ermutigung und Freude weiter geben. Lächeln auf Lippen zaubern, Tage erhellen, motivieren über sich hinaus zu wachsen. Das wärs doch! Ein berauschendes Miteinander erleben über das geschriebene Wort.

Ich wüsste schon wie ich gern wäre …

So wie Paolo Coelho, der mit seinen Weisheiten und tiefgründigen Erzählungen Millionen von Leuten erreicht. Der Herzen öffnet und Köpfe aufrüttelt. Oder James Redfield mit den Prophezeiungen von Celestine. Mit einer Sprachgewalt wie Stefan Zweig.

Wussten die denn, bevor sie solch grossen Erfolg hatten was ihre Berufung ist? Oder mussten sie auch um ihre Träume kämpfen? Woher nahmen sie denn das Selbstvertrauen ihren Sehnsüchten so konsequent zu folgen?

Wie kann ich denn wirklich wissen, ob ich es schaffen werde?
Vielleicht mach ich es einfach. Und umso mehr der Weg stimmt, umso mehr Engagement und Energie steckt man hinein. So passiert Erfolg.

also: Entschlossenheit ist gefragt

Ich verspreche hiermit feierlich, dass ich es angehen werde.

… dass ich mich selbst coachen werde um mich nicht länger auszubremsen.
… dass ich mich selbst jeden Tag aufs Neue daran erinnere was ich tun möchte.
… dass ich anstatt mich mit anderen zu vergleiche, lieber übe, übe und nochmal übe.
… dass ich mich nicht mehr selbst bewerte oder nach Bewertungen anderer richte.
… dass ich mich selbst einfach das tun lasse, was ich wirklich gerne möchte.
… dass ich einfach nur ich selbst bin.
Versprochen!

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Alles Liebe, Susanna

Post Author: Susanna

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