Susanna BELLONI

Ändere dein Selbstbild und du änderst die Welt!

Das, was du über dich denkst, bestimmt einerseits dein Handeln, andererseits auch deine Interpretation deiner Umwelt. Diese Gedanken rund um deine Person sind allerdings hartnäckig, weil du die meisten davon für wahr hältst. Andere kommen in Form von Zweifeln oder Gehörtem immer wieder auf und lassen dich grübeln.

Wenn du dein Leben also bewusst verändern möchtest, hast du im Prinzip zwei Möglichkeiten: entweder hörst du auf über dich nach zu denken, oder du änderst absichtlich die Gedanken über dich selbst, erfindest dich also neu.

Beides ist sehr schwierig einfach so konsequent umzusetzen, denn die Macht der Gewohnheit und die Blindheit seinen eigenen Gedanken gegenüber sind hinderlich. Klar, mit konzentrierter, mentaler Anstrengung kannst du ein Lebens-Thema nach dem anderen angehen, ähnlich wie beim Feuerlauf über glühende Kohlen.

Ganz allein ist es trotzdem schwer, weil wir uns selten zu konsequenten und gründlichen Arbeiten zwingen, wenn es um unsere eigene Person geht. Gerade wenn das Selbstbild recht negativ ist ( wie bei den meisten Leuten), werden wir schnell pessimistisch oder lassen uns viel zu früh aufgeben.

Wo finde ich denn diese wundersame Selbstliebe?  

Momentan hört man überall die Parole „Selbstliebe“ als eigentlicher Schlüssel zu allem Möglichen wie Reichtum, Glück und Gesundheit. Doch Selbstliebe kann nicht einfach so eingeschaltet werden oder irgendwie erreicht. Denn eigentlich ist sie die Abwesenheit von allzu vielen negativen Ego-Gedanken rund um deine Person. Das heisst dein  schlechtes Gewissen, Selbstkritik und Zweifel verhindern, dass du dich einfach nur dich selbst sein lässt und dich so annehmen kannst, wie du bist.

Wenn du also das Gefühl hast deine Selbstliebe verloren zu haben, dann brauchst du sie nicht irgendwo anders suchen, sondern Möglichkeiten finden dich von deinen kritischen Gedanken und belastenden Gefühlen zu befreien.

Solange du jedoch anderen Leuten und Erfahrungen die Schuld also auch die Verantwortung für diesen Ballast gibst, vergisst du, dass du sie verändern kannst. Stattdessen redest du dir damit ein hilflos und ausgeliefert zu sein, was noch weniger der Wahrheit entspricht, sich aber manchmal besser anfühlt als die eigene Selbstkritik.

Der Weg wird immer verschlungener, um so weiter du dich von deiner eigenen Verantwortung weg stiehlst und mündet recht häufig in Depression oder Ähnlichem.

Ein wichtiger Schritt lautet also für die eigenen Aktionen und Reaktionen wieder Verantwortung zu übernehmen und sie weniger zu verurteilen als vielmehr zu beobachten. Wie ein Forscher, der experimentiert, neue Wege ausprobiert und vielleicht häufig die gleichen Irrtümer begeht.

Die Identifikation mit einem Beobachter ist nämlich genau die des Selbsts, der Seele und nicht die des Egos. Das ist gleichbedeutend mit Erdung, Verbundenheit und spiritueller Sicht auf die Welt.

Du willst ja auch dein Selbst lieben und nicht dein EGO ! 🙂

Der Verstand braucht meist viel Hilfestellung sich von hinderlichen Gedanken zu lösen und sich mit etwas Konstruktiverem zu beschäftigen. Dazu sind Träume gut, aber auch Vorbilder und Visionen von einer besseren Zukunft.

Umso älter wir werden umso zögerlicher werden wir uns mit diesen konstruktiven Gedanken zu beschäftigen, und doch bewundern wir Visionäre und Künstler. Wir vermissen diese kreative Freiheit, weil wir es uns angewöhnt haben uns als Opfer der Realität zu betrachten, anstatt eine neue Realität zu planen.

Diese Träume sind es aber, die unsere Zukunft formen und auf die wir viel mehr achten sollten, sie stärker kultivieren sollten, um bewusster zu gestalten.


Praktisch gesprochen

Das heisst jede Methode, die eine Änderung bewirken soll, hat idealerweise diese drei Komponenten:

  1. Identifikation mit dem Selbst ( Seele, Göttlichem, Bewusstsein)
  2. Verantwortung für die eigenen Handlungen übernehmen
  3. Bewusst Pläne schmieden, Ziele definieren, Wünsche artikulieren

Gerade beim ersten Punkt, der Identifikation sind Techniken stark, wo der Verstand runter gefahren wird. Weil diese falsche Identifikation ja nur in Gedanken, also im Ego existieren. Also Hypnose, Trance, Meditation und schamanische Praktiken liefern unausgesprochen genau diese Bewusstwerdung.

Der zweite Punkt wird häufig über Dialoge aber auch durch völlig andere Ansätze erreicht. In der katholischen Kirchen hat man dazu die Beichte erfunden. Die NewAge Welle bietet dafür eine unüberschaubare Fülle von Ideen und Techniken, die für jeden Geschmack etwas dabei hat.

Schliesslich gilt es auch Vorsätze, Ziele oder Wünsche zu formulieren um der Veränderung eine Richtung zu geben. Je nach Zustand des Geistes können eben gröbere oder konkretere Ideen dafür gefunden werden. Sie sind aber der wesentliche Fokus, der mit herzlicher Entschlossenheit verfolgt werden sollten.

Der Erfolg jeder Therapie ist also davon abhängig, wie effizient der Therapeut seinen Klienten durch diese drei Schritte führen kann.

Will man sich selbst coachen und trainieren, dann empfiehlt es sich, auch diese drei Bereiche immer wieder zu beleuchten und sich zu vergegenwärtigen:

 

  1. Ich bin
  2. Ich habe die Macht
  3. Ich möchte gerne etwas Grossartiges, Neues erleben

     

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