Susanna BELLONI

Warum es genauso einfach ist das Wetter zu ändern wie reich zu werden

spirituelle Chaostheorie

Es gibt Dinge auf dieser Welt, die man nicht so leicht erklären kann. Uns wurde nämlich schon von klein auf gesagt was unmöglich ist und was wir erst gar nicht probieren sollten und dagegen zu argumentieren ist schwierg. Trotzdem setzten wir uns darüber hinweg, manchmal nur mit ganz kleinen Schritten, meist aber sehr heimlich 🙂 Also erzähl ich euch einmal was in meinem inneren Experimentier-Labor so vor sich geht …

Beweise für Unmögliches

  1. angeblich ist es nicht möglich Information medial abzurufen, trotzdem scheint es vielen zu gelingen.
  2. angeblich lebt die Seele nach dem Tod weiter, aber wenn jemand mit den Toten spricht ist es beinahe unglaublich
  3. angeblich ist es schlecht faul zu sein, aber das hohe Tempo des Alltags macht viele Leute krank
  4. angeblich müssen wir hart arbeiten um zu leben, auch wenn es einige gibt die durch Erbschaft oder Glück genug Geld haben
  5. angeblich ist es nicht möglich das Wetter zu verändern, auch wenn es etliche Schamanen gibt, denen das wunderbar gelingt
Wozu also resignieren? 

In meinem Leben spielt das Wetter eine wichtige Rolle, weil ich mich sehr viel Draussen aufhalte. Sei es dass ich mit meinem Hunden unterwegs bin oder in meinen Beeten herum werke. Bei schönem Wetter meditiere ich auch stunden lang im Freien, am liebsten auf der grossen Liege mitten im Garten. Natürlich entstand so der Wunsch das Wetter zumindest ein wenig auf meine Bedürfnisse zu schneidern zu können. Zumindest ab und an, damit nicht zu viel schlechtes Gewissen aufkommt dem Wettergott ins Handwerk zu pfuschen. ( auch ein merkwürdiger Gedanke, nicht wahr?).

Jedenfalls bin ich für mich zu dem Fazit gelangt, dass es durchaus möglich ist Wetter zu bestellen, sofern es nicht völlig absurd oder gar für die Natur schädlich ist. Das hätte mich nämlich gebremst.  Ich brauche dazu ein Lustgefühl, Freude und auch eine gewisse Gelassenheit, dass falls es anders kommt ich auch damit umgehen kann. Diese Leichtigkeit ist meiner Ansicht nach entscheidend, denn sie lässt dem Gefühl der Vorfreude erst den richtigen Lauf. Denn mit Druck oder Krampf fliesst die Energie nicht richtig, sondern fühlt sich mehr wie eine Blockade an. Deshalb gelingen Bestellungen beim Universum so wunderbar wenn es sich dabei um Dinge handelt, denen wir wenig Bedeutung zu messen, oder wenn wir eben erst gar nicht daran denken, dass es anders als gewünscht kommen könnte.

Leichter gesagt als getan?

Tatsächlich hat sich in unseren Sprachgebrauch so etwas wie Pessimismus eingeschlichen. Als ob wir im Gespräch mit anderen unsere Zweifel und Ängste nur deshalb äussern, um von ihnen das Gegenteil zu hören oder vergewissert werden wollen, dass wir nicht die einzigen damit sind. Doch genau mit unseren Worten fängt unsere Realitätsgestaltung auch schon massgeblich an. Wir schwatzen manchmal unbewusst von unseren Sorgen und Problemen ohne dabei auch nur ansatzweise zu einer Lösung zu gelangen, als ob wir resigniert hätten.

Was, wenn wir aber nur mehr von dem sprechen, was wir uns wünschen? Da sollte man sich den Zuhörer ganz bewusst auswählen, denn das Feedback kommt sonst hammerhart und streut nur Salz in die Wunden, die unsere eigenen Zweifel schon aufgerissen haben. Sich genau zu überlegen was wir mit wem besprechen ist also eine grundlegende Vorgehensweise um sich das Leben wesentlich leichter zu machen. Meine Strategie lautet in der Regel so:

  1. Im üblichen Smalltalk mit Bekannten etc. bietet sich nach wie vor das Wetter als Thema an und die Feststellung, dass man es uns schwer damit recht machen kann. Ausserdem gibts da ja noch Aktuelles wie Veranstaltungen oder interessante Erlebnisse, über die man unverfänglich und oft sogar positiv reden kann.
  2. Mit Freunden ist die Versuchung über belastende Situationen zu reden schon viel grösser. Aber auch hier gelingt es mit ein wenig Aufmerksamkeit sich mehrheitlich über Dinge und Erfahrungen auszutauschen, die begeistern oder zumindest aufstellend sind.
  3. Am schwierigsten ist es wohl dem Partner oder der Mutter nicht „das Herz auszuschütten“, wenn man sich schlecht fühlt. Doch wenn wir uns daran erinnern, dass die Chancen, dass wir den anderen auch damit belasten könnten 50:50 stehen, dann überlegen uns wir das vielleicht zweimal. Ich glaube sogar, dass die Angewohnheit mit dem Partner ärgerliche Dinge zu besprechen, ja sogar sie regelrecht auszukotzen, auf die Dauer jede Beziehung verschlechtert. Lösungsorientierte Gespräche dagegen, vermitteln beiden ein gutes Erfolgsgefühl, doch dazu braucht es eine positive Haltung zumindest von einer Person. ( Daher 50:50)
  4.  In der richtigen Stimmung mit ein paar guten Freunden kann ich dann frei von der Leber weg meine phantastischen Wünsche äussern. Auch wenn der eine oder andere das als Witz empfindet, was ich da so von mir geben, wenigstens wird gelacht und es herrscht gute Laune.
  5. ich schreibe in meinem Blog über Dinge, die mich wirklich faszinieren und Gedanken, die mich gerade inspirieren ….
Was hat das jetzt mit Geld zu tun?

Ganz einfach: jedes Jammern und Klagen, jede Sorge und jede Angst um die Zukunft ist ja legitim, aber leider destruktiv. Willst du dir also eine wunderbare, reiche Zukunft gestalten, dann heisst das auch, darüber zu reden und sich darauf zu freuen. So weit so klar – oder?

Manchmal kommen wir uns allerdings bei all dem schönen Gerede über Positives wie Lügner vor, die versuchen von ihren Zweifeln weg zu laufen oder sie „schön zu reden“. Doch dieser Gedanken ist vollkommen unsinnig, denn in Wirklichkeit sind wir mutig. Mutig, weil wir trotz dieser negativen Zweifel, die manchmal auftauchen, an unseren Wünschen und Zielen festhalten und uns nicht entmutigen lassen. So sehen Sieger aus ….

Zufriedenheit vs. Motivation

in der Ruhe liegt die Kraft

Ein anderer, sehr weitverbreiteter Glaube lautet in etwa wie folgt: „Wenn ich mit mir uns meinem Leben zufrieden bin, dann habe ich keine Motivation mehr etwas zu tun und werde träge.“ Daher lassen wir es zu, dass wir uns in Gedanken ständig kritisieren und Fehler finden, gerne auch mit der Ausrede, dass dies ja nur die Meinung der anderen in der Gesellschaft sei. Was für ein Selbstbetrug!

Diese Selbstkritik ist eine der blödesten Angewohnheiten, ich würde sogar behaupten „Geisteskrankheiten“, die uns täglich plagt. Denn gedanklich wiederholen wir ständig irgendetwas, das uns missfällt und hindert froh und frei zu sein. Wie eine alte Schallplatte, die immer länger und lauter wird. Wir selbst sind der einzige Zuhörer, ausser wir finden jemanden der geduldig genug ist sich den alten Mist anzuhören. Witzigerweise fällt uns das bei uns selbst gar nicht so sehr auf, sondern vielmehr wenn es andere auch tun. ( *kein Kommentar*)

Lust und Freude einfach so?

Ja, wir wünschen uns Spass und Leichtigkeit, gerade weil es scheinbar so viele schwierige Dinge in unserem Leben gibt. Als ob wir manchmal glauben würden, durch unser Leiden es erst verdient hätten, auch ein bisschen Freude und Liebe zu erfahren. Doch das gelingt nicht so leicht. So kann man es nämlich nicht angehen. Die Mitleidstour funktioniert in diesem Universum nicht, sondern die Lust-tour! Lust ist der deutlichste Hinweis darauf, das wir uns in Richtung Spass und Glück unterwegs sind. Sobald wir uns also darauf konzentrieren wie wir etwas erleben können, das uns gut tut, dann spüren wir diese kribbelnde Vorfreude.

Durch die Wiederholung meiner eigenen, negativen Zweifel verhindere ich, dass etwas Wunderbares in mein Leben tritt. So stehe ich mir nämlich selbst im Weg und nicht anders. Sobald ich mich wieder toll fühle, kann ich auch wieder etwas Grossartiges in mein Leben lassen. Um aus unangenehmen Gefühlen auszusteigen gibt es etliche Tricks. Auch Ablenkungen sind sinnvoll, denn auch sie geben unseren Wünschen den nötigen Freiraum um sich in unserem Leben zu manifestieren.

Mein persönlicher Favorit: Ich stell mir immer wieder selbst die Frage: „Wie möchte ich mich heute fühlen?“  Und – zack – im gleichen Augenblick kommt schon die Antwort in Form eines Gefühls und es ist als ob mir wieder alles klar wird.

Also unter uns: ich brauche phantastische Gefühle um phantastische Dinge in mein Leben zu ziehen. Was? das wusstest du schon? Gut dann lass es uns ab jetzt gemeinsam so oft wie möglich üben. Lass uns nicht mehr darüber palavern,, was wann wie uns runter zieht, sondern  lass uns kindisch experimentieren und phantastische Wunschlisten an den Weihnachtsmann schreiben. ( oder eben ans Universum)

Ich wünsche mir, dass das Wetter diesen Sommer etwas kühler wird, mit ausreichend Regen für die Pflanzen in meinem Garten

Ich wünsche mir, dass mein Einkommen immer für alle meine Rechnungen und für die Ausgaben des täglichen Lebens langt plus ein paar neue, tolle Erfahrungen

Ich wünsche mir noch mehr zu lernen und zu verstehen wie diese Realität funktioniert und wie ich mit Leichtigkeit materialisieren kann

 

cheers and have a nice summer,

Susanna 


 

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