Susanna BELLONI

Wie es im Jenseits ist

Beschreibungen aus Erfahrungen von Nahtoderlebnissen, Rückführungen und medialen Wahrnehmungen.

Dies hier ist meine Zusammenfassung an Berichten, wie ich sie selbst erlebt habe, und wie sie mir in persönlichen Gesprächen geschildert wurden. Da ich mich seit mehr als 10 Jahren mit dem Leben-zwischen-Leben beschäftige, ist Einiges zusammen gekommen.


1) treffende, allgemeine Beschreibungen ( O-Ton):

Meine Seele verschmilzt mit einer grossen Gesamtseele“

Ich fühle mich unendlich, und verbunden mit Allem. Leicht, hell und undefiniert.“

Mir ist jetzt alles klar und ich könnte für jede Frage eine Antwort finden. Aber ich habe gar keine Fragen mehr.“

Ich kann hier jede Landschaft erschaffen wie es mir Spass macht. Mit jedem reden und alle zeigen sich, wenn ich das möchte.“

Ich sehe zur Erde und alles dort ist in Ordnung. Alles war immer in Ordnung und jetzt sehe ich wie alles sich zusammenfügt. Ich bin froh, dass sich dort etwas tut, sonst täte sich gar nichts.“


2) subjektive Beschreibungen, die individuell ganz verschieden sind:

a) Positives

  • ich werde abgeholt, von einem Verstorbenen, einem Engel oder einem Licht.
  • Ich treffe dort auf alle, die vor mir gegangen sind.
  • es dauert ein wenig bevor ich ins Licht gehe, vorher erlebe ich noch etwas Aufklärendes.
  • Meine Seelengruppe empfängt mich und heisst mich willkommen
  • mein Schutzengel begleitet mich zu meinem Platz im Jenseits
  • ich verweile an einen Ort, wo ich mich bessern kann bzw. das Alte, Negative ablegen kann. ( Schule, Reinigung, Transformation)
  • ich gehe zu meiner Familie auf der Erde und begleite sie
  • die Seele verlässt den Körper manchmal schon vor dem Tod um sich daran zu gewöhnen wie es ohne dem Körper ist.
  • Ich plane mein nächstes Leben dort.
  • Meine Seele kommt jetzt in die nächste Entwicklungsstufe
  • Wolken, Engel und Harfenmusik

b) Stressiges ( meist bevor man ins Licht darf oder ganz am Anfang) 

  • ich lande in einem dunklen Sumpf und komme nicht heraus, bis mich jemand rettet und ins Licht bringt.
  • ich spuke als Geist herum und ärgere Menschen, dann gehe ich erst ins Licht.
  • Ich werde zuerst gerügt und kritisiert für meine Verfehlungen. Ich soll Busse tun, dann darf ich mich im Jenseits erholen.
  • ein Richter geht mit mir zuerst noch einmal das vergangene Leben durch und beurteilt mich.
  • Man zeigt mir mein Karma auf und ich muss im nächsten Leben vieles wieder gut machen.

3) Gemeinsamkeiten aller Jenseits-Beschreibungen:

– Licht, Helligkeit.

– grossartiges Gefühlserlebnis von Freiheit, Liebe und Leichtigkeit.

– Zufriedenheit, „Nichts mehr Wollen“, alles ist da.

– Zeit und Raum spielen keine Rolle mehr.

– höhere Perspektive, grösseres Verständnis und Neutralität gegenüber irdischen Geschehnissen.

– Klarheit im Geist.

– Zugang zu mehr Informationen.


4) Fazit:

  • Es gibt einige gemeinsame Nenner, so etwas wie eine grobe, allgemeine Beschreibung.
    Diese decken sich eigentlich mit den den Grundprinzipien von Himmel, Samadhi oder Nirvana.
  • Hinzu kommen sehr viele unterschiedliche, detailierte Jenseitsbeschreibungen, die stark variieren. Teilweise werden diese auch als Lehren in Religionen weiter gegeben, und prägen die Erwartungshaltung vieler Leute. Dadurch entsteht häufig der Eindruck es handle sich um realistische Beschreibungen.
  • Bilder und Geschichten über das Jenseits können nur Metaphern oder Sinnbildern entsprechen. Sie können also nur als persönliches Ausdrucksmittel dienen, und nicht zur allgemeingültigen Realitätsbeschreibung.
  • Es braucht nicht unbedingt bildliche Vorstellungen. Vor allem dann nicht, wenn sie etwas Stressiges oder Negatives an sich haben. Trotzdem wollen Leute Bilder über das Jenseits, vielleicht weil das Nicht-Wissen vielleicht noch unangenehmer ist.
  • Aus irgendeinem Grund beschäftigt uns die Frage nach dem Jenseits sehr solange wir noch leben. Besonders wenn wir mit dem Tod konfrontiert werden, stellen sich häufig sehr viele Fragen bei den Hinterbliebenen. Nach dem eigenen Tod ist uns dann ohnehin alles klar.

5) Meine Gedanken und Schlussfolgerungen dazu:

Subjektive Bilder sind für den Einzelnen nützlich.
Wir denken nun mal in Bildern und sobald wir uns mit dem Tod, dem Jenseits oder der geistigen Welt beschäftigen brauchen wir irgendeine Vorstellung davon. Wir haben eben Fragen oder Ängste zum Tod. Und es ist durchaus sinnvoll hier Beruhigung oder Entspannung durch Bilder zu erreichen. Uns sollte aber bewusst bleiben, dass unsere Bilder individuell sind, auch wenn es andere Leute gibt, die ähnliche Bilder haben. Dies rührt nämlich nur daher, dass wir ähnliche Ideen aus Büchern, von Religionen oder von Lehrern übernommen haben.
Daraus lässt sich keine Wissenschaft zaubern.

Wie sieht denn eine Seele aus?
Seelen zu vermenschlichen mit Gestalt, Geschichte, Reifegrad etc. macht wenig Sinn, wenn man den gesamten Kontext beachtet. Da Zeit und Raum nicht existieren, können weder Entwicklungen noch Gestalten im Jenseits sein. Deshalb werfen Seelentheorien immer wieder neue Fragen und Widersprüche auf. Auch die Reinkarnationstheorie birgt diese logischen Fehler in sich. Sie vermeiden es die Seele genau zu definieren und setzten sich stattdessen mit der Beurteilung von Taten auseinander. Karma soll dann diese miteinander verknüpfen und in einen scheinbaren Zusammenhang bringen. Trotzdem bleibt die Frage offen was eine Seele denn genau ist, wenn sie ohne Zeit und Raum existiert.

Zur Jenseitsforschung von Channelmedien etc. 
Noch mehr neue Geschichten über das Jenseits oder Seelen zu erfinden, macht auch wenig Sinn, aber das Interesse daran ist riesig. Und wie bei jedem spannenden Thema scheint die Nachfrage dem Erfinder recht zu geben, denn man bekommt sehr viel Aufmerksamkeit geschenkt, sobald man originelle Geschichten über das Jenseits erzählt.
Trotzdem ist dieses grosse Interesse kein Garant für Qualität oder Wahrhaftigkeit. Meiner Meinung nach ist bei Beschreibungen der geistigen Welt weniger, mehr.

Warum sind Jenseitskontakte aber dann nachweislich möglich?
Es gibt genügend Beweise dafür, dass Informationen über und von Verstorbenen wahrnehmbar sind. Ich stelle mir da ein Bündel von energetischen Informationen vor, die zu einem menschlichen Leben gehören und die nach wie vor vorhanden sind. Diese sind genauso von Zeit und Raum unabhängig. Mit anderen Worten: nichts geht verloren und ist immer zugänglich.

Himmel oder Hölle? Himmel, bitte. Warnungen und Angstmache sollte der Vergangenheit angehören. Auch Schauermärchen oder Druck irgendeine Aufgabe erfüllen zu müssen. Wir leben in einer Zeit, wo wir selbst in Schulen erkannt haben, dass inspirieren und nicht abschrecken motiviert. So wäre es auch in der Spiritualität schön zu hören. Deshalb wünsche ich mir, dass Ausdrücke wie „Hölle“, „schlechtes Karma“ und „noch-nicht-im-Licht“ der Vergangenheit angehören. Keiner bleibt stecken, oder hat etwas abzubüssen, sondern wir sind völlig frei und dürfen unserem guten Gefühl folgen um glücklich zu sein.


P.S.: Es ist einfach so, dass es nicht viel über das Jenseits zu beschreiben gibt, damit lassen sich eben keine Bücher füllen. Falls du jetzt meinen Artikel für unbefriedigend hältst, dann nütze doch die Möglichkeit dir das Jenseits so toll vorstellen zu dürfen, wie du es haben möchtest.


Passend zu dem Thema hab ich auch noch ein Video zur Aufklärung über Geistführer und die geistige Welt:


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