Susanna BELLONI

meine 5 besten Tricks für stille Meditation

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Stille Meditation ist eine der schwersten Übungen, wenn man damit anfängt. Körperteile beginnen zu schmerzen, der Verstand will seine Klappe nicht halten und Zweifel an einem selbst machen sich breit. Das ist normal. Leider.

Das Meditieren ist so einfach und genau deshalb so schwierig.Im Prinzip geht es darum, dass du zur Ruhe kommst, vor allem im Kopf.

Ich schlage dir folgende Übung vor um mit deiner eigene Mediation zu beginnen:
– setzt dich an einem angenehmen Ort, wo du ungestört bist, gerade hin ( Rücken kann gerne unterstützt werden).
– versuche alle Gedanken einfach weg ziehen zu lasen und konzentriere deine Aufmerksamkeit völlig auf deine Atmung.
– beobachte wie du entspannt und locker atmest
– versuche die Übung immer länger und länger zu machen. Beginn mit 5min und steigere dich auf 15min ( am besten Timer stellen, sonst schaust du ständig auf die Uhr)
– dann 2x täglich so lange du es schaffst

Hier ein paar Kniffs, wie du dich selbst überlisten kannst und wie es dir einfacher gelingt in die Stille zu gehen:

1. das WANN, WIE und WO spielt keine Rolle

Wann du meditierst ist zu Beginn gar nicht wichtig, auch nicht wo. Ich nutze die Zeit, wenn ich nicht einschlafen kann. Dann sage ich zu mir „Danke, dass ich jetzt Zeit habe um zu meditieren“. Damit kreiere ich mir eine Win-Win Situation: sollte ich nicht schlafen können, dann meditiere ich länger. Ansonsten erhole ich mich im Schlaf – auch gut! Das Gleiche kann man machen, wenn man wartet oder in anderen Situationen, die sich einfach so anbieten. Sitzen, stehen. liegen – spielt überhaupt keine Rolle.

2. organisiere dich, stell dir z.B. einen Timer

Wenn du vorhast eine bestimmte Zeit lang zu meditieren, dann verwende einen Timer, der nach etwa 20min  piepst. So siehst du nicht ständig auf die Uhr oder fragst dich ob du schon lange genug hier sitzt. Du kannst dabei gerne deine Aufmerksamkeit auf das Hören verlagern, weil dich das auch fokussiert.

3. experimentiere, hol dir alte Techniken

Probiere verschiedene Meditationstechniken aus: Um sich nämlich in die Stille zu begeben gibt es mehrere Möglichkeiten, wie sie in den buddhistischen Traditionen überliefert werden. Da ist die Atemtechnik wo du dich auf deine Atmung konzentrierst. Du kannst auch nur auf dein Herz fokussieren oder dir eine Visualisierung zurecht legen ( z.B. „meine Gedanken ziehen wie Wolken am Himmel fort“)

4. hilf dir selbst mit einem Motto

Mein Klassiker, den ich lange benutzt habe, war: „Das ist jetzt ganz allein meine Zeit, die gehört ganz mir.“ Dieser Satz half mir aus dem Zwang aus zu steigen, dass ich jetzt meditieren müsse. Denn jeder, der etwas sehr will, baut unbewusst Druck auf und damit beginnt häufig ein innerer K(r)ampf.  Vielen kommt der Gedanken „Ich kann das nicht“ oder „Ich mache das wahrscheinlich nicht richtig“, wenn sie versuchen zu meditieren. Finde deinen persönlichen Motivationssatz, der sich für dich gut anfühlt und dir die Freiheit gibt dich einfach nur still werden zu lassen. Benütze ihn jedesmal wenn Zweifel kommen.

gruppe

5. Gemeinsam meditieren kann nützlich sein

Der Gruppenzwang ist auch etwas Nützliches, denn er hält dich zurück einfach aufzugeben. Ausserdem kann die gemeinsam erzeugte Schwingung dich mitnehmen und unterstützt dich so. Natürlich birgt eine Gruppe auch die Falle der Ablenkung, aber du kannst auch neue Leute kennen lernen. Wäge für dich selbst ab, wie es für dich stimmt.


Was ist Meditation eigentlich? hier gehts zum Artikel Begriffswirrwarr Mediation


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