Susanna BELLONI

Was in einer fundierten, spirituellen Ausbildung gelehrt werden sollte

Zuerst einmal denken wir meist an Techniken, wenn es darum geht die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln und zu schulen. Doch das ist bei Weitem nicht genug, denn nur ein wenig Handwerkszeug macht noch keinen Meister. Vor allem Verständnis, eigene Erfahrungen und ein breiter Horizont sind schliesslich gefragt. Im Grunde genommen sollte jede fundierte Ausbildung auch die folgenden Punkte umfassen:

1.) Moderne Weltsicht und Perspektive auf den Menschen aus spiritueller Sicht 

Das esoterische Weltbild ist ein ganzheitliches, also umfassendes. Es beinhält ausser der materiellen Ebene auch noch energetische Ebene, sowie eine Bewusstseins-Ebene. Ausserdem wird das Innere Erleben mit dem Äusseren in Zusammenhang gebracht und universelle Gesetzmässigkeiten beobachtet. ( Spiegelgesetz, Resonanz, Wachstums-Rhythmen etc.). Dieses grosse Bild, diese übergreifenden Regelmässigkeiten zu erkennen ist grundlegend und leider bei vielen Ausbildnern selbst nur mangelhaft vorhanden. Das Leben ist positiv und nützlich. Es macht Sinn und gibt uns Sinn. Diese Sicht ist rational nur schwer zu erfassen oder beschreiben und wird eher durch mystische Erfahrungen oder  eine höhere Perspektive erkennbar.

2.) Bandbreite von spirituellen Techniken, Kulturen und Methoden

Techniken zu erlernen ist wesentlich und diese gut zu beherrschen noch mehr. Zusätzlich ist es nützlich zu verstehen warum sie und wie sie funktionieren, denn dann ist auch das Verständnis für andere Methoden da. Eigentlich funktionieren Techniken immer nach den gleichen universellen Prinzipien und keine ist besser oder schlechter, sondern einfach nur Geschmackssache. Deshalb ist es günstig sich auf die Gemeinsamkeiten zu besinnnen, anstatt auf Unterschiede oder  gar Herabwürdigungen anderer.

3) Wissenschaftliche Studien und Wissenschaftler, die sich mit Spiritualität beschäftigen

Das Feld der Wissenschaft ist riesig und unüberschaubar. Jedoch haben wir gerade in den letzten Jahren an renommierten Universitäten und anerkannten, wissenschaftlichen Einrichtungen grossartige Studien und Ergebnisse erzielen können. Einige davon sind durch Autoren wie Gregg Braden, Lyann McTaggert und Dieter Broers auch in populärwissenschaftlicher Form jedermann zugänglich gemacht worden. Natürlich ist es nicht möglich alle Studien zu kennen, aber es gibt mittlerweile genügend handfeste Beweise für Themen wie Telepathie, Heilung und Bewustseinsveränderung usw.

4.) Filme, Bücher und Stories, die authentisch und aussagekräftig sind. 

Hollywood produziert gerne und viel Filmmaterial, das Medialität und die geistige Welt völlig falsch darstellt. Es gibt aber auch die authentischen und wahrhaftigen Geschichten und Dokumentationen. Filme wie „What the bleep do we know“, „Männer, die auf Ziegen starren“, „Unterwegs in die nächste Dimension, „Re-volution 2012“ um nur die Klassiker zu nennen.

Seit den 60er Jahren erscheinen auch viele Bücher, die zu regelrechten Fundamenten der neugefunden Spiritualität wurden und grundlegendes Verständnis schaffen. „Der friedvolle Krieger“, „Prophezeihungen von Celestine“, „Gespräche mit Gott“ oder „Jetzt“ ( Eckhart Tolle) sind solche spirituellen Dauerbrenner, die auf sehr zugängliche Art und Weise Wahrheiten und Erkenntnisse enthalten.

5.) Persönliche Entwicklung und spirituelles Verständnis für eigene Erfahrungen

Das ist sicher der Punkt, der bei vielen Ausbildungen viel zu kurz kommt. Wie bringe ich meine bisherigen und auch augenblicklichen Erfahrungen in Zusammenhang mit diesem spirituellen Denken? Eigentlich wäre es nützlich meine ganze Biographie noch einmal durch zu gehen und völlig neu zu sehen. Denn dadurch werde ich auch die Gegenwart anders interpretieren lernen, anstatt unstimmigen alte Geschichten mit mir herum zu tragen. Zudem möchte ich auch ein bewusster Gestalter meiner Zukunft werden oder zumindest lernen sie erfüllter zu erleben.

6.) Spirituelle Fitness, Mentaltraining, willentliche Steuerung des Geistes 

Wenn man nicht wie ein Eremit lebt, dann ist es einfach nötig sich aus dem Mainstream immer wieder heraus zu holen. Negative Glaubenssätze hört man ständig und auch das Tempo der Gedanken andere ist ansteckend. Umso wichtiger wird es Wege und Techniken zu praktizieren, die „runterfahren“ und Klarheit einziehen lassen. Wer sich nur auf seinen Fähigkeiten ausruht wird bald merken, dass diese schwächer werden oder gar schwinden, wenn wir nicht an unsere geistige Kondition, also Konzentration und bewusste Steuerung der Aufmerksamkeit auch arbeiten.

7.) Alltagstauglichkeit und Anwendung von medialen / spirituellen Fähigkeiten

Die spirituelle Praxis wie ein Schalter an und ab zu stellen, gelingt nicht auf Dauer. Ich behaupte sogar, dass ein spiritueller Mensch unglaubwürdig wird, wenn er nicht das lebt, was er theoretisch weiss. Also in der Behandlung von Licht&Liebe zu reden und ausserhalb dann Hasstiraden abzulassen, passt einfach nicht zusammen. Auch Medien, die gechannelte Informationen nicht für sich selbst nutzen und anwenden, werden stehen bleiben oder einfach nicht erfolgreich sein. Wer mit einem Brett vor dem Kopf durchs Leben läuft, kann nicht erwarten ernst genommen zu werden oder gar Anerkennung zu ernten. Das heisst es ist beinahe unumgänglich alles spirituelle Wissen auch wirklich zu leben und umzusetzten, sowie die eigenen Fähigkeiten auch in alltäglichen Situationen anzuwenden ( z.B. beim Einkaufen, Essen, in der Beziehung usw.).

FAZIT

Dies sind sehr umfassende und auch grundlegende Themen, die einfach in einer Ausbildung nicht vergessen werden dürfen. Ohne sie ist das Medium oder der Schamane, auch der spirituelle Lehrer nur sehr bedingt tauglich.

Anders ausgedrückt: ein Spiritueller kann sich dadurch optimal in die Gesellschaft integrieren, wenn der Horizont da ist um die Dinge in ihrer Gesamtheit zu verstehen und zu erleben. Die Befürchtung ein Spinner in seiner eigenen Welt, mit absonderlichen Ausdrücken und unverständlichen Wesen zu werden, wird durch den grösseren Überblick ausgeräumt.

Natürlich ist die Liste lang und nicht nur Fakten, sondern auch Fähigkeiten sind nicht innerhalb kurzer Zeit schnell anzueignen. Aber das gilt eigentlich für die meisten Berufe, denn selten hat einer von heute auf morgen alles gelernt.


 

P.S.: Vielleicht sollte sogar noch ein Punkt 8. angefügt werden: Mythen und Missverständnisse der Spiritualität. Derer gibt es nämlich unzählige. Angefangen von der Angst vor bösen Geistern, Angst davor in einer Hypnose stecken zu bleiben, der Angst vor schwarzen Magie usw., usw. usw,

Aber wozu sich mit dem beschäftigen, was man eigentlich gar nicht verbreiten will?


 
Ein Video zum Coaching und Ausbildung bei mir:


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