Susanna BELLONI

die Angst bei den Hörnern packen!

Angst und Sorgen sind definitiv die grössten Plagen unter denen wir leiden. Es gibt aber Wege damit konstruktiv umzugehen, anstatt sich davon ins Bockshorn jagen zu lassen. Auch wenn es manchmal den Anschein hat, dass wir unseren Angstgedanken ausgeliefert sind und sie nur schwer los werden können.
3 gute Methoden möchte ich hier vorstellen, die du allein zuhause ausprobieren kannst um deine eigenen Angstgefühle in den Griff zu bekommen:

1 – Bewusst beobachten ( spirituell)  observer

Anstatt dieses dumpfe Bauchgefühl einfach nur weg zu schicken, probier mal es ganz bewusst anzusehen, ganz genau zu beobachten wie es sich anfühlt und was es mit dir macht. Wie mit den Augen eines Wissenschaftlers, eines Forschers kannst du ganz neutral erfahren was diese Angst eigentlich ist. Nach einigen Minuten, manchmal schon Sekunden wirst du merken wie sich dieses Gefühl wie Nebel aufzulösen beginnt. Mach diese Übung jedesmal wenn sich ungute Gefühle ankündigen und du wirst merken, dass schon nach einigen wenigen Malen das Gefühl stark abnimmt. Es ist dann nur mehr eine Frage der Zeit bis es gar nicht mehr auftaucht.

2 – Logisch durch denken und Pläne machen ( rational)

writerDas Wesen der Angst ist, dass sie sich auf ein zukünftiges Ereignis bezieht, also etwas das du noch gar nicht erlebt hast. Wer sagt dir eigentlich, dass es wirklich eintreten könnte? Falls es wirklich einmal eintritt, was nützt es dir dann schon vorher davor Angst gehabt zu haben?
Wäre es nicht sinnvoller eine Risiko-Analyse zu machen und Sicherheitsvorkehrungen zu treffen?
Manchmal ist es auch nützlich wenn man sich einen Plan oder eine Strategie zurecht legt, wie man im Krisenfall reagieren möchte.
Jedenfalls ist man besser vorbereitet und kann zukünftigen Ereignissen gelassener entegegen sehen.

3 – Visualisierungsübungen ( emotional)

Ich empfehle gerne die CDs und Visualisierungsübungen von Anuk Claes. Die zielen vorrangig darauf ab das Reptiliengehirn ( ja – so etwas haben wir alle noch!) zu trainieren und aufgestaute Angstgefühle los zu lassen. Emotionen werden oft sehr lange mit herum getragen, bis es manchmal zu explosionsartigen Entladungen kommt. Mit diesen Gedankenübungen kann man sich in ruhigen Zeiten „entladen“ und viel von dem unnötigen Ballast ablegen. steinzeit
Meine Lieblingsübung geht so: stell dir vor du bist in der Steinzeit und wirst gerade von wilden Tieren gejagt. Du rennst so schnell du kannst über Wiesen und durch den Wald. Mit letzter Kraft schaffst du es noch in deine rettende Höhle und schiebst den schützenden Felsbrocken vor den Eingang. Spür jetzt intensiv die Sicherheit und Geborgenheit der Höhle, wo ein warmes Feuer brennt und deine Sippe dich unterstützen kann.
Das ist nur ein kurzer Auszug, um dir eine Vorstellung davon zu geben, wie die Übungen ungefähr aussehen.

 

Es gibt noch viele andere Techniken und Übungen und sie sind oft Geschmackssache. In jedem Fall jedoch brauchst du Ruhe und ein wenig Zeit um in dich zu hören. Also Meditation tut auch bei diesem Thema gut, sie ist das beste Training um aufmerksam und mental stark zu werden.

Natürlich gibt es auch noch sehr effiziente NLP- und Hypnose-Techniken, man kann sie allerdings meist nur mit Fachleuten ausprobieren.

Schreib mir doch deine Fragen oder Erfahrungen zum Umgang mit der Angst, ich freue mich über deinen Kommentar!


Die ober erwähnte Übung habe ich von Anouk Claes gelernt. Mehr dazu in ihrem Buch „Angst – Beschützer rund um die Uhr: Wie Sie Ihren Ängsten wirkungsvoll begegnen


 

Ein Gedanke zu “die Angst bei den Hörnern packen!

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